Erneut Springer-Reporter im Ausland inhaftiert?

Offenbar ist erneut ein deutscher Reporter bei einem Auslandseinsatz festgenommen worden. Wie die Nachrichtenagentur AFP meldet, soll ein Journalist im griechischen Grenzgebiet zur Türkei von einer Patrouille aufgegriffen worden sein. Der 46-Jährige, so der Vorwurf der Behörden, sei am Freitag ohne die erforderliche Erlaubnis in ein militärisches Sperrgebiet eingedrungen. Angeblich war er für einen Springer-Titel im Einsatz.

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Nach Angaben der Agentur beliefert der Reporter das Hamburger Abendblatt, Die Welt und die Berliner Morgenpost. Sollte er verurteilt werden, drohen ihm bis zu zwei Jahre Haft. Griechenland hatte zuletzt seine Grenztruppen aufgestockt, um dem Andrang illegaler Immigranten entgegenzuwirken.
Sollten sich die Fakten erhärten, wäre dies bereits der dritte im Auftrag des Springer-Verlags tätige Journalist, der im Ausland mit einer langen Haftstrafe rechnen muss. Seit Wochen bemühen sich Medienhaus, Politiker und Verbände bereits um die Freilassung zweier Reporter der Bild am Sonntag aus einem iranischen Gefängnis.

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