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80 neue Tablets: Alle jagen Apples iPad

Wirft man einen Blick auf die Kalender der Messeaussteller auf der diesjährigen CES in Las Vegas, dann sind Tablets kein Trend. Sondern ein Mega-Hype. Bis zu 80 Tabletneuvorstellungen sind geplant auf der wichtigsten Technikmesse des Jahres. Und das, obwohl es dieses Marktsegment vor einem Jahr noch überhaupt nicht gab. Vor einem Jahr spekulierte man noch über Sinn und Zweck der digitalen Mischwesen. Jetzt wittert eine ganze Branche Morgenluft.

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Wirft man einen Blick auf die Kalender der Messeaussteller auf der diesjährigen CES in Las Vegas, dann sind Tablets kein Trend. Sondern ein Mega-Hype. Bis zu 80 Tabletneuvorstellungen sind geplant auf der wichtigsten Technikmesse des Jahres. Und das, obwohl es dieses Marktsegment vor einem Jahr noch überhaupt nicht gab. Vor einem Jahr spekulierte man noch über Sinn und Zweck der digitalen Mischwesen. Jetzt wittert eine ganze Branche Morgenluft.

Einige dürften sich noch an die “Consumer Electronics Show” (kurz CES)  im vergangenen Jahr erinnern. Als Microsoft-CEO Steve Ballmer sich vor das Publikum stellte und das “Slate” vorstellte – ein Tablet mit Windows und von HP gebaut. “Schiefertafel” nannten Kritiker Microsofts Vorstoß. Man fragte sich: Wer braucht diese Dinger eigentlich? So ein Gerät ohne Tastatur?

Kampf der Apple-Rivalen
Ein Jahr später sieht alles anders aus. Zwischen 40 und 80 Tablets will die Branche in diesem Jahr auf der CES vorstellen. Warum die Angaben so schwammig sind, hat einen Grund. Genau wie Apple will man um die Flundern ein Mysterium aufbauen und nicht zu früh verraten, welche Karten man noch auf der Hand hat. Steve Jobs schockte 2010 eine ganze Branche mit dem enormen Erfolg des iPads.

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Jetzt kämpfen die Apple-Rivalen um einen Platz an der Sonne. Samsungs Galaxy Tab gilt schon jetzt als Alternative. Auf der CES dürften viele Hersteller auf Googles mobiles Betriebssystem Android setzen. In vielen Geräten wird jedoch das speziell für Tablets konzipierte Android “Honeycomb” zum Einsatz kommen. Microsoft will mit einem angepassten Windows trumpfen.

Billig-Tablets strömen auf den Markt
In einem offiziellen Blogpost erklärt Andy Rubin, VP of Engineering bei Google, dass Android 3.0 grundlegend neu entwickelt wurde. Im Mittelpunkt steht die vollkommen neu designte Benutzeroberfläche. Google bezeichnet sie selbst als ein „truly virtual and holographic user interface“.

Mit Spannung erwartet werden das EP121 von Asus, das Scribe von HTC und das Playbook vom Blackberry-Hersteller RIM. Der Tabletmarkt wird sich also diversifizieren: in hochpreisige Tablets, wie das iPad von Apple, und günstigere Vertreter, wie das Breeze von AOC (UVP: 200 US-Dollar). Fest steht: Tablets sind in der Branche und beim Verbraucher in nur einem Jahr zur festen Größe geworden. Die amerikanische Marktforschungsfirma iSuppli schätzt, dass sich die Zahl der verkauften Tablet-Computer im Verlauf des Jahres auf 61 Millionen verdreifachen wird.

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