„Tatort Internet“: Ex-Kinderdorfleiter bleibt arbeitslos

Nach dem durch "Tatort Internet" aufgekommenen Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern: Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen den früheren Leiter des Goldenen Kinderdorfs in Würzburg eingestellt. Es bestehe kein hinreichender Tatverdacht. An seinen Arbeitsplatz wird der 61-Jährige jedoch nicht zurückkehren, berichtet die Frankfurter Rundschau.

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In der RTL-II-Sendung "Tatort Internet" traf sich der Kinderdorfleiter mit einer angeblich 13-Jährigen, die er über einen Online-Chat kennengelernt hatte. Das Treffen wurde von der Redaktion arrangiert, gefilmt und im Fernsehen ausgestrahlt. Sie leitete die Daten des 61-Jährigen auch an das Goldene Kinderdorf weiter. Daraufhin wurden Ermittlungen eingeleitet – die jetzt allerdings ergebnislos eingestellt worden sind.
Der ehemalige Heimleiter wird trotzdem nicht an seinen Arbeitsplatz zurückkehren. "Der Vertrag wurde in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst", sagte Clemens Bieber, Vorsitzender der Caritas Würzburg, der Frankfurter Rundschau. Der Trägerverein des Kinderdorfes ist Mitglied im Caritas-Verband.

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