NOZ: Götz George streicht halbes Interview

Eigentlich wollte die Neue Osnabrücker Zeitung heute ein Interview mit Götz George veröffentlichen. Doch das Blatt verzichtet auf den Abdruck, weil der Schauspieler das Interview nicht vereinbarungsgemäß autorisiert, sondern im Nachhinein etliche Passagen nahezu komplett gestrichen hat. Dem Gespräch habe er dadurch einen Großteil seiner Authentizität und Spontaneität genommen.

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Anlass für das Interview mit Götz George war die neue "Schimanski"-Folge "Schuld und Sühne", die am 30. Januar in der ARD ausgestrahlt wird. Der Schauspieler habe "auch erstaunlich offen über Eitelkeit, Geburt, Alter und sogar den Tod" gesprochen, schreibt die Neue Osnabrücker Zeitung auf ihrer Webseite. Nach der Abschrift erstreckte sich das Frage-und-Antwort-Spiel "über zehn DIN-A4-Seiten". Einige Tage später sei davon nur noch wenig mehr als die Hälfte übrig. "Der autorisierte Text enthält 30 Streichungen von einem oder mehreren Sätzen."

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