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Apple: Das Unternehmen des Jahres 2010

Was war das für ein Jahr: Bei allen Rekorden, die man inzwischen bei und von Apple gewohnt ist, wird schnell vergessen, was in den vergangenen zwölf Monaten eigentlich passiert ist. Wieder einmal blickt das Kult-Unternehmen auf das erfolgreichste Geschäftsjahr seit Bestehen zurück, wieder einmal wurden an der Börse neue Rekordmarken aufgestellt. Zwischendurch gelang Apple die erfolgreichste Produkteinführung in der Technologie-Geschichte und Aufstieg zum wertvollsten IT-Konzern der Welt. Analysten sehen noch viel mehr Potenzial.

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Was war das für ein Jahr: Bei allen Rekorden, die man inzwischen bei und von Apple gewohnt ist, wird schnell vergessen, was in den vergangenen zwölf Monaten eigentlich passiert ist. Wieder einmal blickt das Kult-Unternehmen auf das erfolgreichste Geschäftsjahr seit Bestehen zurück, wieder einmal wurden an der Börse neue Rekordmarken aufgestellt. Zwischendurch gelang Apple die erfolgreichste Produkteinführung in der Technologie-Geschichte und Aufstieg zum wertvollsten IT-Konzern der Welt. Analysten sehen noch viel mehr Potenzial.

Und noch eine Erfolgsmeldung kurz vor Weihnachten: Das einmillionste AppleTV wird der Erfolgskonzern aus Cupertino diese Woche noch verkaufen – nicht schlecht für ein „Hobby“, aber eigentlich kaum mehr der Rede wert. So weit ist es schon gekommen, dass die Technologie- und Wirtschaftspresse solche neuen Verkaufsrekorde inzwischen längst als Standard, als Selbstverständlichkeit hinnimmt.

Doch ist Apples Erfolg wirklich so selbstverständlich? Es braucht schon die Würdigung des Technologieportals „Alley Insider“, um die herausragende Unternehmensleistung Apples ins rechte Licht zu rücken. Das hörte sich gestern so an: „Apple hatte eines der beeindruckendsten Jahre in der Wirtschaftsgeschichte. Wir sind nicht sicher, ob wir noch mal so ein Jahr von Apple oder einem anderen Unternehmen in der näheren Zukunft sehen werden.“

Das Jahr des iPad

Was ist 2010 also passiert. In erster Linie der vierte große Produktlaunch der iHistorie: Auf den iMac (1998), den iPod (2001) und das iPhone (2007) folgte der vielfach erwartete TabletMac, das iPad. Und wie! Obwohl im Vorfeld skeptisch in seiner Notwendigkeit hinterfragt, avancierte das iPad zum ganz großen Erfolg.
Schneller als jedes andere Produktneuheit in der Apple- und Technologiegeschichte durchbrach das iPad die Millionengrenze – es brauchte dafür gerade mal 28 Tage. Mehr als 4 Millionen iPad wurden allein im vergangenen Quartal verkauft: Aus dem Stand heraus ist die neue Produktkategorie, die einige Marktbeobachter inzwischen für Apple als wichtigste der kommenden Jahre halten, zum Milliarden-Geschäft geworden.

Steve Jobs’ Meilenstein: Microsoft überholt

Überhaupt ist Apples Geschäftsentwicklung kaum mehr in den bekannten Dimensionen zu fassen. Nach 12 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal setzte Apple allein im letzten Dreimonatszeitraum 2010 20 Milliarden Dollar um – das entsprach noch einmal einem Umsatzanstieg von 66 Prozent! Erstmals erlöste Apple, das im Fiskaljahr 2009/2010 mehr als 14 Milliarden Dollar verdiente, damit in einem Quartal mehr als Microsoft.

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Fast folgerichtig wurde die Wachablösung zwischen den Computer-Pionieren bereits im Mai vollzogen: Erstmals seit den frühen 90er Jahren war Apple an der Börse wieder mehr wert als der Redmonder Software-Riese. Heute bei 325 Dollar, liegt Apples Börsenwert bei fast 300 Milliarden Dollar – und damit schon 60 Milliarden höher als Microsoft.

1.000 Dollar – Analysten bleiben zuversichtlich

Der neuerliche Höhenflug an der Börse vollzog sich damit ebenfalls entsprechend nach Plan: Bei 325 Dollar notiert die Apple-Aktie nicht nur zum Jahresende wieder auf neuen Allzeithochs, sondern bescherte ihren Anteilseignern üppige Renditen von 54 Prozent auf Dollar-Basis – in Euro waren es noch mehr.

Glaubt man Analysten, ist das Kursplus damit jedoch erstaunlich moderat ausgefallen. Die jüngsten Kursziele liegen fast alle jenseits der 400 Dollar-Linie. Manch einer sieht langfristig gar höhere Niveaus. Piper Jaffray-Analyst Gene Munster sieht bei Apple genauso wie Cody Willard langfristig Kurse über 1000 Dollar.

2011 wohl Jahr der Produktüberholung

Vor allem ist Apple mit einem KGV von 16 erstaunlich günstig – dabei sind die enormen Barbestände von über 50 Milliarden Dollar noch nicht mal herausgerechnet. Und bis 2012 könnte der Cash-Anteil gar auf unglaubliche 100 Milliarden Dollar anwachsen, rechnete Gabelli & Co erst vor wenigen Tagen vor.

Die weiteren Aussichten sind also glänzend, doch eines ist klar: In dieser Form und Geschwindigkeit kann es kaum weitergehen – selbst für Apple nicht. 2011 dürfte daher aus Produktsicht eher ein Jahr der Generalüberholung statt der Runderneuerung werden.

So wird wohl einmal die ganze Produktlinie aufgefrischt werden, begonnen bei neuen iPads im Frühjahr, wohl mit Kamera, gefolgt vom neuen iPhone, das endlich auch bei Verizon landen könnte. Denn eines ist sicher: Es muss ja immer weitergehen. In der Technologiewelt ist schließlich nichts älter als der Erfolg von gestern.

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