Die MEEDIA TV-Tipps zu Weihnachten

Geschenke, Gans und Gäste: Wer keine Lust hat, das komplette Weihnachts-Tamtam an Heilig Abend mitzumachen, zieht sich nach dem offiziellen Teil vor den Bildschirm zurück. In diesem Jahr reicht das Programm von Comedy wie "Loriot - Weihnachten bei Hoppenstedts" über Märchen wie "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" bis zu Action-Filmen á la "Stirb langsam". Auch an den zwei übrigen Weihnachtstagen kann sich das Angebot sehen lassen. MEEDIA sagt Ihnen, wann es sich lohnt, den Fernseher einzuschalten.

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Heilig Abend
Um in die richtige Stimmung zu kommen, dürfen Märchen an Weihnachten nicht fehlen. Der WDR zeigt den Klassiker "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" ab 14.35 Uhr. Im Ersten läuft "Schneeweißchen und Rosenrot" ab 11 Uhr. Das ZDF zeigt eine Neuverfilmung von "Aschenputtel" mit Simone Thomalla als böse Stiefmutter (15.30 Uhr). Wer lieber Trickfilme mag, schaltet zu "Shrek – Oh du Shrekliche" ab 17.50 Uhr auf Pro7.
Auch die Politik hat ihren Platz im Weihnachtsprogramm. Ab 17 Uhr zeigt das ZDF "Alle Jahre wieder" und richtet damit zum 16. Mal eine Weihnachtsfeier für den Bundespräsidenten aus. Dieses Jahr findet das Fest für Christian Wulff in der Nikolaikirche in Berlin statt. 
Am Abend, wenn die Geschenke ausgepackt und die Gans es sich im Magen gemütlich macht, hat man die Wahl zwischen "Jetlag – oder wo die Liebe hinfliegt", eine Komödie mit Juliette Binoche (Das Erste, 21.45 Uhr), "Brücke nach Terabithia", ein Jugend-Fantasy-Drama aus den USA (ProSieben, 20.15 Uhr), dem Klassiker "Der Name der Rose" (kabel eins, 20.15 Uhr) oder dem Familienfilm "Kevin – Allein zu Haus" (Vox, 20.15 Uhr, im Anschluss dann "Kevin – Allein in New York").
Wer auf Action steht, zappt zu RTL. Dort läuft ab 22 Uhr der Actionthriller "Eraser" mit Arnold Schwarzenegger, im Anschluss folgt "Die Flut – Wenn das Meer die Städte verschlingt". Auch Sat.1 hat Spannung zu bieten: "Stirb langsam" läuft ab 22 Uhr. Wer nach einem witzigen Abendausklang sucht, wird im NDR bei "Loriot: Weihnachten bei Hoppenstedts" fündig – ein Klassiker von 1978 (22.35 Uhr).

1. Weihnachtstag
Wer es am Freitag verpasst hat, hat heute ab 10.30 Uhr noch einmal die Möglichkeit "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" zu sehen (Das Erste). Weitere Märchen im TV: "Rapunzel" (Das Erste, 14.40 Uhr), "Das blaue Licht" (Das Erste, 15.40 Uhr), "Die Prinzessin auf der Erbse" (Das Erste, 16.40 Uhr). Zu späterer Stunde laufen die 1993-Verfilmung von "Heidi" (RTL II, 20.15 Uhr) sowie "Auf immer und ewig", eine moderne Version von Aschenputtel mit Drew Barrymore (Vox, 20.15 Uhr), "Momo" (Das Vierte, 20.15 Uhr) und "Das größte Muppet-Weihnachtsspektakel aller Zeiten" (Super RTL, 22.30 Uhr).
Wer von Bundespräsident Christian Wulff noch seinen Weihnachtssegen braucht, bekommt ihn um 20.10 Uhr im Ersten. Inka Bause präsentiert ab 19.05 Uhr auf RTL die schönsten Momente von "Bauer sucht Frau".
Das Primetime-Angebot bietet keine großen Highlights: RTL zeigt den Abenteuerfilm "Die Mumie", ProSieben die Science-Fiction-Komödie "Men in Black", kabel eins "Spiel mir das Lied vom Tod" und im ZDF läuft die Musicalkomödie "Mamma Mia!". Wer sich für Abba interessiert, sollte beim ZDF bleiben: Ab 21.55 Uhr läuft "Die ABBA-Story", ein Porträt über den erfolgreichen Schweden-Export. Actionreich geht es bei ProSieben und Sat.1 zu: Ab 22.20 Uhr läuft "Underworld" (ProSieben), zehn Minuten später fällt der Startschuss für "Stirb langsam 2" (Sat.1).
Auf 3sat hingegen ist Romy-Schneider-Abend: Der öffentlich-rechtliche Sender zeigt das Biographiedrama mit Jessica Schwarz ab 20.15 Uhr, danach folgt die Doku "Romy Schneider – Eine Nahaufnahme" (22 Uhr) und ab 22.45 Uhr dann das Gesellschaftsdrama "Gruppenbild mit Dame". Wer Lust auf ein Konzert hat, dem ist zu Arte zu raten. Dort spielt ab 22 Uhr der Singersongwriter "Jamie Cullum at the AVO-Session".

2. Weihnachtstag
Märchen sind auch am 2. Weihnachtstag im TV-Programm angesagt. Das Erste ist dabei die richtige Adresse. Dort läuft ab 10.20 Uhr "Hans im Glück", ab 14.05 Uhr "Tischlein deck dich", ab 15.05 Uhr "Der Meisterdieb" und ab 16.05 Uhr "Des Kaisers neue Kleider". Das ZDF zeigt ab 13.15 Uhr den Lümmel aus Lönneberger: "Immer dieser Michel". Für den etwas anderen Humor gibt es ab 11.25 Uhr "(T)Raumschiff Surprise – Periode 1" (ProSieben) und ab 17.15 "Loriots Pappa ante Portas" (Das Erste).
Wer sich lieber ernsteren Themen zuwenden will, schaut ab 10.45 Uhr im ZDF den Jahresrückblick "Album 2010 – Bilder eines Jahres". Ab 13.30 Uhr strahlt 3sat die Dokumentation "Auf dem Jakobsweg mit Paolo Coelho" aus. Der Schriftsteller wird dabei begleitet, wie er über seine Fehler, Schwächen und Hürden in seinem Leben philosophiert. Wer schon am Nachmittag Lust auf einen Spielfilm hat, der sollte zu Vox zappen, ab 14.50 Uhr präsentiert der Sender das Fantasiedrama "Rendezvous mit Joe Black". In den Hauptrollen: Brad Pitt und Anthony Hopkins.
Zum Glück halten die Feiertage die ARD nicht davon ab, einen "Tatort" zu senden. Ab 20.15 Uhr läuft "Borowski und der vierte Mann", das auf einer Mankell-Vorlage beruht. Tipp: Nicht zu viel essen, bevor man sich die neue Episode mit dem Kieler Kommissar anschaut. Die ausführliche Kritik lesen Sie bei MEEDIA am Sonntag. Im Anschluss an den "Tatort" läuft "Kommissar Wallander: Mörder ohne Gesicht" (21.45 Uhr).
Was sonst noch zur Primetime zu empfehlen ist: "Men in Black II" (ProSieben), "The Green Mile" (Vox), "Nachts im Museum" (RTL) sowie "Ein Abend für den legendären Diether Krebs" (NDR).
Für Actionfans läuft ab 22.25 Uhr auf RTL "Max Payne". Zur Story: Mark Wahlberg spielt den Cop Max Payne, der den Mörder seiner Frau und seines Kindes sucht. Wer bereits zum ersten und zweiten Teil eingeschaltet hat, wird sich sicherlich auch heute für Sat1. entscheiden. Dort läuft ab 22.05 Uhr "Stirb langsam- Jetzt erst recht" – der dritte Teil des Actionfilms. Für seichtere Unterhaltung empfehlen wir "2010 – Das Jahresquiz" im NDR (22.35 Uhr) und ab 23.45 Uhr die Liebessatire "Vom Suchen und Finden der Liebe" (3sat, 23.45 Uhr) mit Moritz Bleibtreu, Anke Engelke, Harald Schmidt und Christoph Maria Herbst (Regie Helmut Dietl).
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