Die populärsten Wetter-Sites Deutschlands

ARD-"Brennpunkte", Weltuntergangs-Schlagzeilen in der Bild, Sondersendungen bei den Infosendern - sobald es schneit, spielt Deutschland verrückt. Ein Profiteur: die Wetter-Websites im Internet. Doch welche der Angebote sind die beliebtesten? Wo schauen die Deutschen am häufigsten nach, wie das Wetter wird? MEEDIA hat die aktuellen Zahlen aus dem Research-Tool Ad Planner analysiert und zeigt das Top-20-Ranking der populärsten Wetter-Websites.

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Auch wenn derzeit ein sehr hohes Interesse an Wetterberichten vorhanden sein dürfte – die Hauptsaison der Wetter-Websites ist der Sommer. In den Monaten Juni bis August sind die Zugriffszahlen her am höchsten – die Leute wollen halt wissen, wie das Wetter im Urlaubs- oder Ausflugsort ist – oder ob es geeignetes Grillwetter gibt. Dennoch zeigen die aktuellen Zahlen, dass auch im Winter hohe Nutzerzahlen erreicht werden – vor allem dann, wenn das berühmte "Schneechaos" droht.

Im November, als es schon den ersten Wintereinbruch gab, lagen beispielsweise nur zwei der deutschen Wetter-Top-20 unter den Zahlen des Novembers 2009. Marktführer Wetter.com erreichte mit 3,5 Mio. Unique Visitors heftige 900.000 mehr als im Vorjahr – ein Plus von 34,6%. Prozentual gesehen noch deutlicher nach oben ging es für wetter.t-online.de (+185,7%), niederschlagsradar.de (+112,5%), wetter.info (+90,0%) und weather.com (+83,3%). Die T-Online-Wetter-Rubrik kämpft sich mit dem riesigen Zuwachs imemr weiter nach oben, liegt mit 1 Mio. Unique Visitors inzwischen auf Platz 4 der deutschen Wetter-Charts. Mehr Nutzer haben nur noch wetter.com, wetter.de und wetteronline.de.

Damit dominieren weiterhin die großen Privat-TV-Sender das Wetter-Geschehen im Netz. Denn: Wetter.com gehört zu ProSiebenSat.1, wetter.de zu RTL. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen besitzt keine publikums-relevanten Wetter-Websites, einzig wetter.tagesschau.de hat gerade so den Sprung in die Top 20 geschafft. Verloren haben im Vergleich zum November 2009 wie erwähnt nur zwei Kontrahenten: wetteronline.de und das US-Angebot accuweather.com. Die Dezember-Zahlen der großen Wetter-Websites dürften noch einmal ein großes Stück über den November-Werten liegen – in diesem Jahr nicht zuletzt wegen der Winter-Kapriolen mit Flugausfällen, Bahn-Verspätungen, Autobahn-Staus und weißer Weihnacht.

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