Abendblatt zu Weihnachten auf Plattdeutsch

Das Hamburger Abendblatt macht wohl insbesondere seinen älteren Lesern eine Freude zu Weihnachten. Der Hamburg-Teil der Tageszeitung erscheint am 24. Dezember sowohl auf Hoch- als auch auf Plattdeutsch.

Anzeige

Die Seiten seien "ein Geschenk an die Hamburger, die mit der Heimat im Herzen mit der Stadt verwurzelt sind", heißt es in der Vorankündigung.
Die Idee entstand nach dem Erfolg der mittlerweile mehr als 600-teiligen Serie "Sprechen Sie Hamburgisch?". Die aus der Serie hervorgegangenen Mundart-Lexika des Autoren Peter Schmachthagen sind mit mehr als 100.000 verkauften Exemplaren die erfolgreichsten Bücher des Abendblatts. "Der Erfolg von ‚Sprechen sie Hamburgisch?‘ zeigt, dass das Interesse an der eigenen regionalen Mundart auch in einer modernen Metropole wie Hamburg sehr groß ist", so Chefredakteur Claus Strunz. "Deshalb schenken wir unserer Leserinnen und Lesern zu Weihnachten ein lokales Extrablatt auf Platt."
 
Peter Schmachthagen begleitet das plattdeutsche Zeitungs-Experiment mit seiner Hamburgisch-Erfahrung. Übersetzt werden die Texte von den Platt-Experten Hartmut Cyriacks und Peter Nissen. Die beiden Hamburger arbeiteten untern anderem als Dramaturgen für das Ohnsorg-Theater und ü̈bersetzten neben zahlreichen Bühnenklassikern auch schon den Comic "Asterix und Obelix" ins Plattdeutsche. 
Das Hamburger Abendblatt kommt aktuell auf einen Gesamtverkauf von 220.147 Exemplaren (IVW III/10). Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet dies ein Minus von sechs Prozent.  

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige