US-Gericht stoppt Massenklage der Porno-Industrie

Die erste große Klagewelle der US-Pornobranche gegen User, die illegal Content heruntergeladen haben sollen, scheint vorerst gescheitert zu sein. Ein US-Gericht wies 22.000 Klagen ab.

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Schon Anfang Dezember erlitt die amerikanische Sex-Branche einen ersten Dämpfer vor Gericht. Ein Bundesgericht in Washington D.C. verlangte im Falle einer Massenklage gegen 6230 Nutzer von Film-P2P-Börsen aussagekräftigere Informationen über die Beklagten. Die Kläger hatten lediglich eine IP-Nummer vorgelegt. Rund 5000 der Klagen wurden daraufhin zurückgezogen.

Ein ähnliche Begründung lieferte das Gericht im Falle der 22.000 Klagen. Das Adressebündel allein würde nicht ausreichen, so die Begründung. Das Gericht wolle Namen sehen, bevor er Klagen akzeptiere.

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