Der Spiegel auf dem iPad wird multimedialer

Der Spiegel hat eine überarbeitete Version seiner iPad-App freigeschaltet. Die aktuelle Ausgabe mit der Titelgeschichte über Mekka ist die erste, die von den neuen Funktionen Gebrauch macht. So wurde unter anderem die Qualität der Videos und die Navigation für Nutzer verbessert. Der Spiegel auf dem iPad wird mit der neuen App ein gutes Stück multimedialer. So werden nun auch verstärkt interaktive Infografiken eingesetzt, bei denen sich ein Bild Schritt für Schritt nach Fingertipp aufbaut.

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Im Inhaltsverzeichnis werden die Multimedia-Elemente nun direkt angezeigt und man kann im Inhaltsverzeichnis auch Artikel in ein Merkverzeichnis packen. Mit einem Zwei-Finger-Wisch lässt sich nun direkt von Artikel zu Artikel springen. Es gibt auch neue "Mehr zum Thema"-Kästen, die auf weitere relevante Artikel hinweisen und die Qualität der Bilder-Galerien wurde verbessert.
Die wichtigsten Änderungen betreffen aber die Videos und die Download-Prozedur selbst. So wurde die Qualität der Videos deutlich verbessert und es treten nun verstärkt Spiegel-Redakteure im Bewegtbild auf, die etwas zu dem dazugehörenden Artikel erklären. Allerdings ruckelt und zuckelt es bei den neuen Videos noch ziemlich, was sicherlich aber bald behoben sein dürfte.
Künftig "merkt" sich die Spiegel-App, wenn ein Download-Vorgang abgebrochen wurde und man kann das Herunterladen an derselben Stelle fortsetzen. Alles in allem bietet der Spiegel mit der neuen Version seiner App viele kleine Schritte hin zu mehr Interaktivität und Multimedialität. Allerdings muss bei den Videos technisch noch ein wenig nachgebessert werden und auch die Interaktiven-Grafiken beschränken sich noch meistens auf lineares Hin- und Her-Tippen. Trotzdem sind die Neuerungen begrüßenswert und machen die ohnehin schon gute App des Spiegel noch besser.

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