„ran“ knabbert am „Supertalent“-Erfolg

Das entscheidende Europa-League-Spiel von Borussia Dortmund hat dem letzten Halbfinale des RTL-Castings "Das Supertalent" spürbar Zuschauer abgeworben. Zwar gewann die RTL-Show auch diesmal, doch mit 6,93 Mio. Gesamt-Zuschauern und 4,12 Mio. 14- bis 49-Jährigen lag sie klar unter den Zahlen der vorigen Wochen. Der Fußball erkämpfte sich in der ersten Halbzeit immerhin 5,01 Mio. Seher, darunter 1,83 Mio. junge Fans. Im zweiten Durchgang gab es ohne "Supertalent"-Konkurrenz noch bessere Zahlen.

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Der Mittwoch bei den 14- bis 49-Jährigen:
Die 4,12 Mio. jungen "Supertalent"-Zuschauer sind der geringste Wert der aktuellen Staffel – und das kurz vor dem Finale. Dennoch bleibt die Show natürlich ein absoluter Superhit, erzielte auch mit diesem Minuswert einen sehr starken Marktanteil von 30,9%. Auch "stern TV" profitierte vom Vorprogramm: 2,22 Mio. blieben bei Günther Jauchs Magazin dran – 24,0%. Die "Supertalent"-Entscheidung sahen um 23.15 Uhr dann noch 2,46 Mio. bzw. 23,6%. Auch "ran" schaffte unterdessen einen 20er-Marktanteil: Halbzeit 2 des Dortmund-Spiels kam mit 2,29 Mio. 14- bis 49-Jährigen auf sehr gute 20,1%. Durchgang 1 schaffte in direkter Konkurrenz zum "Supertalent" immerhin Werte von 1,83 Mio. und 13,2%.

Zufrieden kann auch ProSieben sein – zumindest mit den "Desperate Housewives". Auch sie blieben trotz außergewöhnlicher Mittwochs-Konkurrenz ("Supertalent") über dem Soll. 1,77 Mio. 14- bis 49-Jährige schalteten um 20.15 Uhr ein – 13,6%. Die "Vampire Diaries" hatten im Anschluss aber keine Chance, fielen auf miese 8,7%. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen erzielte ARD-Drama "Morgen musst du sterben" mit 0,92 Mio. jungen Zuschauern solide 6,8%, die 20-Uhr-"Tagesschau" war davor mit 1,18 Mio. und 10,7% noch deutlich stärker, "Hart aber fair" fiel um 21.45 Uhr mit der Fleisch-vs-Vegetarier-Diskussion auf unschöne 4,4%. Das ZDF blieb im Abendprogramm blass: mit 4,5% für "Inga Lindström: Hochzeit in Hardingsholm" und 5,6% für das "heute-journal".

In der zweiten Privat-TV-Liga überzeugte am Mittwochabend nur kabel eins o richtig. Vox blieb mit der "Criminal Intent"-Doppelfolge bei 6,8% und 7,8% hängen, kam ab 22.15 Uhr mit "Leverage" ohne "Supertalent"-Konkurrenz aber immerhin noch auf klar bessere 9,2%. Bei RTL II blieb Spielfilm "Red Planet" bei unbefriedigenden 4,9% stecken und auch "Timecop 2" kam mit 5,6% nicht ins Mittelmaß. kabel eins sprang mit dem Komödien-Klassiker "Die Geister, die ich rief" hingegen auf stolze 9,2% – 1,22 Mio. sahen zu.

Der Mittwoch im Gesamtpublikum:
Insgesamt kam der Fußball dem "Supertalent" noch näher. Zwar siegte die Show auch hier mit 6,93 Mio. Zuschauern, doch die zweite Europa-League-Halbzeit landete mit nur 1,25 Mio. Sehern dahinter auf Platz 2. Und: Der "Supertalent"-Marktanteil lag bei 21,2%, der der zweiten Fußball-Halbzeit wegen der späteren Sendezeit sogar bei 21,3%. Zufrieden kann auch die ARD sein, die trotz starker Casting- und Fußball-Konkurrenz ordentliche Zahlen mit dem Drama "Morgen musst du sterben" verzeichnen kann. 4,89 Mio. waren hier im Ersten dabei – 14,7%. ZDF-Romanze "Inga Lindström: Hochzeit in Hardingsholm" kam nicht ganz an diese Zahlen heran, 4.36 Mio. reichten aber für solide 13,1%.

Das Feld der restlichen Sender wird vom "perfekten Dinner" von Vox angeführt. 2,18 Mio. sahen um 19 Uhr zu – mehr als bei allen Prime-Time-Programmen von ProSieben, Vox & Co. In dieser Prime Time kam die 21.15-Uhr-"Criminal Intent"-Episode auf genau 2,00 Mio. Seher und musste sich damit in den Tages-Charts knapp den "Desperate Housewives" von ProSieben geschlagen geben – dort waren 2,08 Mio. dabei. kabel eins erreichte mit "Die Geister, die ich rief" unterdessen immerhin 1,73 Mio. Leute, RTL II mit "Red Planet" nur 1,04 Mio.

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