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Julian Assange kommt auf Kaution frei

Antrag abgelehnt: Der Wikileaks-Chef kommt gegen eine Kaution von umgerechnet 240.000 Euro frei. In London wies das höchste britische Gericht den Antrag auf Berufung gegen die Freilassung von Julian Assange zurück, berichtet der Guardian. Der 39-Jährige saß seit mehreren Tagen im Gefängnis, weil er unter Verdacht steht, in Schweden zwei Frauen sexuell missbraucht zu haben. Die Vorwürfe wies er stets von sich. Gerüchten zufolge soll die schwedische Justiz die Berufung eingelegt haben. Sie dementiert.

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Assange muss, während er nur auf Kaution frei ist, eine elektronische Fußfessel tragen, einen festen Wohnsitz nachweisen und seinen Pass bei der Polizei abgeben. Wie Faz.net berichtet, kritisiert die britische Vertreterin der schwedischen Justiz vor Gericht, Gemma Lindfield, dass weiterhin Fluchtgefahr bestehe. Deshalb habe sie Berufung gegen die Freilassung eingelegt.
Laut dpa-Angaben widerspricht die Staatsanwaltschaft in Stockholm Berichten, wonach ihre Behörde Anfang der Woche Berufung gegen die bedingte Freilassung des Wikileaks-Gründers eingelegt habe. "Wir haben damit nichts zu tun, hier handeln die Londoner Staatsanwälte ohne uns" sagte kurz vor der Berufungsverhandlung in London die Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Stockholm, Karin Rosander, der Nachrichtenagentur dpa.

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