DJV: Wikileaks bereichert Journalismus

Der Deutsche Journalisten-Verband unterstützt den Appell einiger Tageszeitungen gegen die Angriffe von Wikileaks. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken sagte, dass es mit den Grundsätzen der Meinungsfreiheit nicht vereinbar sei, wenn Politik und Wirtschaft versuchten, Zensur auszuüben. "Dies wird im Fall Wikileaks in massiver Weise praktiziert", so Konken.

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Journalistinnen und Journalisten seien darauf angewiesen, insbesondere bei kritischen Themen Insiderinformationen zu bekommen. Wikileaks habe sich in Bezug auf die amerikanische Außenpolitik als wichtige Quelle erwiesen, so Konken.
Das Wikileaks-Material entbinde Journalisten nicht von ihrer Pflicht zur Recherche. "Die Leser und Zuschauer müssen sich darauf verlassen können, dass das Material authentisch ist." Deshalb ersetze Wikileaks keineswegs den Journalismus, sondern bereichere ihn. "Wer die Quelle unterdrückt, schadet dem Journalismus", wird Konken in einer Mitteilung zitiert.

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