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„Absurd“: Welte kontert Schwenn-Attacken

Der Streit eskaliert: Am Sonntag wies Burda-Vorstand Philipp Welte Unterstellungen des Kachelmann-Anwalts Johann Schwenn als "absurd" zurück, wonach sich das Medienhaus mit der Staatsanwaltschaft gegen den ehemalige ARD-Wettermoderator "verschworen" hätte, um dessen Verurteilung zu erreichen. Ebenso wies Welte die Schwenn angedeutete "Unterstellung" zurück, Verleger Hubert Burda habe bei MDR-Intendante Reiter auf Kachelmanns Ablösung als Moderator der Unterhaltungsshow "Riverboat" gedrängt.

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Die Erklärung von Welte im Wortlaut:
"In den letzten Tagen wurden das Medienunternehmen Burda und sein Verleger, Dr. Hubert Burda, mit grotesken Unterstellungen durch Rechtsanwalt Johann Schwenn konfrontiert, dem Verteidiger von Jörg Kachelmann. Am Freitag hatte er behauptet, Verleger Dr. Burda hätte über den Intendanten des Mitteldeutschen Rundfunks, Dr. Udo Reiter, auf die Ablösung Kachelmanns als Moderator einer MDR-Talkshow eingewirkt.

‚Diese Verdächtigungen sind Teil der Strategie des Strafverteidigers Schwenn, das Verfahren vor dem Landgericht zu destabilisieren‘, sagt dazu heute Verlagsvorstand Philipp Welte, der unter anderem für die Magazine Bunte und Focus verantwortlich ist. Beide Magazine hatten intensiv über das strafgerichtliche Verfahren gegen den mutmaßlichen Vergewaltiger Jörg Kachelmann berichtet und die Aussagen mehrere Zeuginnen wiedergegeben, die sich gegenüber der Staatsanwalt über die sexuellen Praktiken des ehemaligen Moderators geäußert hatten. Welte: ‚Der Vorwurf, die Zeitschriften Focus und Bunte hätten sich mit der Staatsanwaltschaft Mannheim gegen Kachelmann verschworen, ist nicht nur unrichtig, sondern genauso absurd wie die Unterstellung, Hubert Burda hätte sich beim Intendanten des Fernsehsenders MDR dafür starkgemacht, dass Kachelmann vom Bildschirm verschwindet.’"

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