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Üppiges Weihnachtsgeld für Ex-WAZ-Chef Grotkamp

Trotz einer Pension von mehr als einer Million Euro fordert der frühere WAZ-Chef Günther Grotkamp ein üppiges Weihnachtsgeld. 100.000 Euro für 2010 und eine Nachzahlung aus dem Krisenjahr 2009 will der 83-Jährige geltend machen, berichtet Sueddeutsche.de. Die Weihnachtsgeldzahlungen an Pensionäre sind bei der WAZ allerdings auf höchstens 3000 Euro gedeckelt.

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Insgesamt belaufen sich Grotkamps Forderungen laut der Süddeutschen auf rund 250.000 Euro. Christian Nienhaus, einer der WAZ-Geschäftsführer, bestätigt auf Anfrage der Zeitung nur die von den Gesellschaftern beschlossene 3000-Euro-Deckelung für Pensionäre. Zum Fall Grotkamp, schreibt er, "können, wollen und dürfen wir uns nicht äußern, da es sich um individuelle Vertragsangelegenheiten handelt". Auch Grotkamp sagt, er dürfe aus Gründen der vereinbarten Schweigepflicht keinen Kommentar abgeben.
Grotkamp baute den Essener Konzern zwischen Januar 1960 und Ende Dezember 1999 mit aus. Von 1975 bis zum Ende seiner Laufbahn fungierte er als Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe. Ein Sechstel des Verlags gehört seiner Frau, der jüngsten Tochter des Konzernmitgründers Jakob Funke.

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