Bye, bye, Bauer: Fäth von Tina zur Für Sie

Stühlerücken bei der Bauer Media Group: Tina-Chefredakteurin Sabine Fäth, 43, hat ihren Job gekündigt und wechselt zum Jahreszeitenverlag, wo sie künftig in gleicher Funktion die Zeitschrift Für Sie verantworten wird. Die Für Sie hatte erst kürzlich einen Relaunch für Februar angekündigt. Die derzeitige Für Sie-Macherin Ute Kröger muss beim Jahreszeiten-Verlag gehen. Fäth war seit 2002 in verantwortlicher Position beim Bauer-Verlag, und hatte bei einer Reihe von Titeln verantwortliche Positionen inne.

Anzeige

Nach Stationen bei Bella, Laura und Alles für die Frau hatte Bauer Sabine Fäth zum 1. September 2008 die Chefredakteurion von Tina übertragen, davor war sie bei Bella, Laura und Alles für die Frau im Einsatz. Wann die Neue antreten kann, ist unklar, die Verhandlungen mit Bauer laufen noch. Von Noch-Chefin Ute Kröger hat sich der Jalag bereits "im gegenseitigen Einvernehmen" getrennt, an ihrer Stelle wird Susanne Walsleben das Blatt produzieren.

Bei der Tina steht ein Minus (9 Prozent) im IVW-Jahresvergleich. Bei der Auflage kommt die Tina noch auf 487.961 Hefte. Die Für Sie konnte dagegen bereits ihre Auflagen-Talfahrt stoppen. Aktuell kommt das Magazin auf einen Gesamtverkauf von 457.940 Exemplare. Damit hält die Auflage exakt das Niveau des Vorjahres. Dieser Erfolg wurde nicht durch eine Erhöhung der Sonstigen Verkäufe geschafft, sondern durch ein dickes Plus von elf Prozent beim Einzelverkauf.

Bei der Für Sie ist das Relaunch-Projekt im vollen Gange. Am 1. Februar soll die erste überarbeite Ausgabe erscheinen. Der Titel und der Inhalt wurden dazu von der Redaktion zusammen mit dem Zeitschriftenentwickler Wolf Dammann neu gestaltet. "Frauenbild und Beratungsbedarf haben sich in den letzten Jahren spürbar gewandelt", hatte Ute Kröger dazu erklärt. Inhaltlich werde die Für Sie u.a. ihre Beratungskompetenz ausbauen und den Bereich Mode & Beauty mit mehr Opulenz und Nutzwert aufwerten. Zudem startet die Zeitschrift eine neue Interviewreihe, in deren Mittelpunkt starke, moderne Frauen stehen werden, wie First Lady Bettina Wulff, Veronica Ferres oder Ursula von der Leyen. Die Umsetzung dieses Konzepts wird Ute Kröger nun nicht mehr leiten.
Die Zeitschrift solle sich an Frauen zwischen 35 und 49 Jahren richten, die "obwohl älter – jung geblieben sind", so Kröger. Zudem wird das Heft künftig in neuer Typo auf höherwertigem Papier gedruckt.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige