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OWM: Print-Auflage ist nicht gleich Online-Abo

Die Organisation Werbungtreibende (OWM) im Markenverband hat den Vorstoß von Springer-Chef Mathias Döpfner kritisiert, die Reichweite von Print- und Online-Publikationen künftig gemeinsam auszuweisen. Nach Ansicht der OWM ist dies zwar verständlich, aber nicht akzeptabel.

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"Ich warne davor, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Die Auflagen von Print können nicht ohne weiteres mit den Online-Abos in einen Topf geworfen und einfach addiert werden", wird Joachim Schütz, Geschäftsführer der OWM, in einer Mitteilung zitiert. Eine IVW-Erhebung und Ausweisung von Online- Abos sei nur dann möglich, wenn einige Kriterien erfüllt seien. Dazu zählten, dass das digitale Angebot beispielsweise ein PDF-Dokument sein müsse, was ein 1:1-Abbild des Print-Produktes – ohne jegliche zusätzliche Bearbeitung oder zusätzliche Features und Services – darstelle. Zudem solle der Preis für das digitale Angebot in einer sinnvollen Relation zum Print-Angebot stehen. Außerdem solle die Ausweisung von Online  
bzw. Mobile und Print dennoch in getrennten Datensätzen erfolgen, die bei Bedarf addiert werden können.
Döpfner hatte vor einem Monat die gemeinsame Ausweisung von Print- und Online-Reichweite gefordert und Gespräche mit der IVW angekündigt. Seinem Vorstoß schlossen sich auch Handelsblatt-Chefredakteur Gabror Steingart und Verleger Hubert Burda an.

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