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Playboy feiert Sex-Partys bei Facebook

Männer-Spaß im Social Network: Mit einem Mix aus Farmville und Die Sims versucht der Playboy seinen ersten Facebook-Spielehit zu landen. In seiner eigenen Playboy Mansion wird der Spieler zum Organisator einer heißen Party, lädt Star-Gäste ein und verscheucht Paparazzi. Als Belohnung für erfolgreich geschmissene Feiern winken Bikini-Bilder und alte Heft-Cover des Bunny-Blattes. Für das Online-Game konnte der klamme Erotik-Konzern Jolt Online als Lizenznehmer gewinnen.

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Das Game: Seine Gäste muss der Spieler mit Getränken versorgen und sich gleichzeitig darum kümmern, dass sie sich gut unterhalten fühlen. Dazu lädt er VIP-Gäste und Playmates ein, spielt deren Lieblingsmusik und versucht, Paparazzi von der Party fernzuhalten. Die machen sonst unangenehme Fotos und verderben den Promis ihren Spaß.

Mit jedem neuen Gast und erfülltem Mini-Auftrag erhält der Spieler Münzen und Ruhm-Punkte. Hat er genug Points gesammelt, steigt er ins nächste Level auf. Dort winken neue Items, erotische Fotos und Titelbilder von alten Playboy-Heften.
Um das Game social zu machen, können Spieler Freunde zu ihren Partys einladen oder auch andere Feiern besuchen. Aber nicht nur das – man kann auch Geschenke versenden oder streitsüchtige Rabauken auf die Partys seiner Freunde schicken. So entsteht ein Wettkampf-Gedanke. Aber für ein schnelles Spiel im Büro taugt Playboy Party eher nicht, denn der Chef kann jederzeit um die Ecke kommen.

Mit Lizenz-Geschäften wie diesem versucht der defizitäre US-Medienkonzern Playboy Enterprises seine Verluste auszugleichen. Allein im dritten Quartal fuhr das durch sein Erotikmagazin bekannt gewordene Unternehmen ein Minus von 27,4 Millionen Dollar ein.
Hubert Burda Media hat im September angekündigt, seine Playboy-Lizenz um zehn Jahre zu verlängern. Das umfasst Print, online und mobile Rechte an der Marke. In den vergangenen zwölf Monaten hat das Männermagazin seine Auflage um ein Prozent auf 211.708 Exemplare gesteigert. Im Fünf-Jahres-Trend verlor es jedoch 16 Prozent seiner Leser.

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