Dreieinhalb Jahre Haft für Ex-Telekom-Mitarbeiter

Der ehemalige Telekom-Sicherheitschef, Klaus Trzeschan, ist im Prozess um die Telekom-Spitzelaffäre vom Bonner Landgericht zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er soll Aufsichtsräte, Gewerkschafter und Journalisten ausspioniert sowie 170.000 Euro an Firmengeld in die eigene Tasche gesteckt haben, berichtet Handelsblatt.com.

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Ein Insider hatte in der Zeit, in der Trzeschan als Sicherheitschef bei der Telekom arbeitete, immer wieder interne Informationen an die Presse weitergeleitet. Daraufhin hatte der 60-Jährige systematisch Telefon- und Handy-Verbindungsdaten von Aufsichtsräten, Gewerkschaftern und Journalisten gesammelt.
Der Richter des Bonner Landgerichts, Klaus Reinhoff, bezeichnete diese Taten laut Handelsblatt.com als "massivste Straftaten". Sein Urteil folgt den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte eine Geldstrafe gefordert.

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