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Focus: DuMont pumpte 100 Millionen in FR

Die Mediengruppe DuMont Schauberg hat seit ihrem Einstieg bei der Tageszeitung Frankfurter Rundschau offenbar mehr als 100 Millionen Euro in das Blatt investiert. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf Informationen aus Kölner Verlagskreisen. Trotz der stetigen Finanzspritzen befürchtet die FR-Belegschaft einen weiteren Stellenabbau.

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Die Zahl der Mitarbeiter ist seit 2001 von 1650 auf heute etwa 550 gesunken. Der Haustarifvertrag schließt betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2011 auss
Verlagsmitarbeiter sagten laut Focus, dieses Thema hänge dennoch "wie ein Damoklesschwert über der Belegschaft".
Nach dem Rauswurf von Konstantin Neven DuMont als Vorsitzenden des Herausgeberrates der Frankfurter Rundschau steigt laut Focus zudem der Einfluss der SPD bei dem linksliberalen Blatt. Derzeit amtiert Barbara Hendricks als alleinige Herausgeberin. Die Bundesschatzmeisterin der SPD ist Generaltreuhänderin der SPD-Medienholding Deutsche Druck-und Verlagsgesellschaft (DDVG), die 40 Prozent der Anteile des Rundschau-Verlages hält.

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