SpOn-Fehler verrät Details zu Wikileaks-Story

Am späten Sonntagabend ist es wohl wieder so weit: Der Spiegel wird zusammen mit anderen internationalen Medienpartnern eine große Menge an Wikileaks-Dokumenten veröffentlichen. Die US-Regierung warnt bereits vor diesem Schritt. Aufgrund eines Fehlers von Spiegel Online gibt es bereits erste Hinweise auf den Inhalt der Dokumente.

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Laut Netzpolitik.org war aufgrund eines CMS-Fehlers kurz ein Artikel “Fragen und Antworten” online. Der Text lieferte Informationen darüber, was die “US-Diplomatendepeschen wirklich aussagen” sollen.
Bei den Dokumenten soll es sich laut dem Spiegel-Artikel um “251.287 sogenannten diplomatischen Kabeln, die US-Botschaften, -Konsulate und -Vertretungen aus aller Welt an das US-Außenministerium in Washington geschickt haben”, handeln. Die meisten sind auf ein Datum nach 2004 datiert. Allerdings soll nur ein kleiner Teil der Dokumente tatsächlich als geheim eingestuft sein. Demnach sind 4330 Depeschen so vertraulich, dass sie Ausländern nicht zugänglich gemacht werden dürften. Keines der Papiere unterliege der Geheimhaltungsstufe.
Bislang fehlt allerdings jede offizielle Bestätigung, dass der Spiegel wirklich am Montag mit einer Titelstory über die neuen Dokumente am Kiosk liegt. Es gibt die Warnungen von US-Ministerien, die vor der Veröffentlichung warnen und es gibt einen verdächtigen Hinweis in der E-Paperausgabe des Spiegels. Wie bereits beim ersten Wikileaks-Titel ist auch diesmal das E-Paper "aus redaktionellen Gründen" erst ab Sonntagabend zugänglich. Sonst steht das elektronische Heft bereits am Samstag online. 

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