Fünf Tipps: Simplify your Facebook-Life

Der Siegeszug von Facebook ist unaufhaltsam. Immer mehr Freunde, Arbeitskollegen, Schulkameraden oder Kommilitonen registrieren sich bei Facebook und wollen sich vernetzen. Das ist einerseits schön, aber die Verwaltung der persönlichen Facebook-Kontakte artet immer mehr in Arbeit aus. Hinzu kommen News-Sites, Spiele und neue Online-Kontakte. Höchste Zeit, das eigene Facebook-Profil zu entrümpeln. MEEDIA gibt fünf Tipps für einen entspannteren Umgang mit dem weltgrößten Social Network.

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Räumen Sie die Timeline auf!

Gemeint ist der Nachrichtenstrom an Status-Updates, den man normalerweise sieht, wenn man sich bei Facebook einloggt. Wenn der Strom an Mitteilungen bei Facebook bedrohlich anschwillt und das Netzwerk ständig über 300 neue Status-Updates meldet, wird es höchste Zeit, aufzuräumen. Scrollen Sie unvoreingenommen durch ihre Liste mit Nachrichten. Jedes mal, wenn sich der Maus-Zeiger über eine Nachricht bewegt, wird am rechten Rand ein kleines “x” sichtbar. Wenn man da draufklickt kann man wählen, ob man nur diesen Beitrag verbergen möchte oder alle Beiträge dieser Person oder Einrichtung. Machen Sie von der Möglichkeit “alle Beträge” verbergen reichlich Gebrauch. Man kann hiermit auch Spam melden. So lassen sich lästige Vielschreiber, die bei Facebook stündlich ihre häuslichen Verrichtungen absondern, elegant mundtot machen. Ohne dass man sie gleich “entfreunden” muss und damit vielleicht vor den Kopf stößt.

“Entfreunden” Sie – aber vorsichtig!

Das “Entfreunden” ist neben dem “Blockieren” die schärfste Waffe des Facebookers. Im Überschwang der ersten Facebook-Tage hat man sich vielleicht noch gefreut, wenn Hinz und Kunz, die oder der schöne Unbekannte, Freunde-Sammler und Berufs-Netzwerker einen auf die Freundes-Liste gesetzt haben. Jedes halbe Jahr sollten Sie ihre Freundes-Liste bei Facebook aber kritisch durchforsten und entscheiden, wer bleibt und wer fliegt. Dabei gilt die Faustregel: Wenn Sie die Personen auch im echten Leben kennen und mit ihr zu tun haben, dann “entfreunden” sie lieber nicht und nutzen eher eine Liste. Echte Cyber-Stalker werden natürlich sofort blockiert (Privatsphäre-Einstellungen) und bei Facebook gemeldet. Auf Profilseiten findet sich relativ weit unten in der linken Spalte der Punkt “Diese Person melden/blockieren”. Hiervon sollte man aber wirklich nur in ernsten Fällen Gebrauch machen.

Legen Sie (wenige) Listen an!

Über die Menüpunkte “Konto” und “Freunde bearbeiten” (was für eine schreckliche Wortwahl!) können Sie Filter-Listen für ihre Facebook-Kontakte erstellten. Die Listen regeln, welcher Kontakt was auf Ihrem Profil sehen darf. Tipp: Legen Sie mindestens zwei Listen an. Eine persönliche Liste – auf die kommen alle Leute, die Sie kennen und denen Sie vertrauen. Die dürfen auch Urlaubsfotos sehen und haben Zugang zu Ihrer Pinnwand mit den ganzen Lästereien. Und als zweites eine offizielle Liste – hier sperren Sie vor allem den Zugang zur Pinnwand und zu Fotos und Videos. Auf die offizielle Liste packen Sie Kontakte aus dem Berufsleben, die unbedingt mit Ihnen bei Facebook befreundet sein wollen, mit denen Sie abends aber niemals ein Bier trinken würden, und Leute, die sie vielleicht entfernt oder gar nicht kennen, aber auch nicht gleich entfreunden wollen. Bei jeder neuen Freundschafts-Anfrage sortieren Sie den neuen Kontakt dann gleich in die entsprechende Liste ein.

Blockieren Sie nervige Spiele und Einladungen!

Ein Haupt-Nerv-Faktor bei Facebook sind die zahllosen Social Games – allen voran Farmville und Konsorten. Wenn Sie keine Lust mehr auf minütliche Updates und Einladungen zur virtuellen Maisernte haben, blockieren Sie den Kram einfach. Das geht über die Facebook-Seite des jeweiligen Spiels oder der Anwendung. Wenn Sie zum Beispiel Farmville blockieren wollen, dann gehen Sie auf die Farmville-Facebook-Seite und drücken den Knopf “Anwendung blockieren” – fortan herrscht Ruhe. Jedenfalls vor dieser einen Anwendung. Man kann auch lästige Veranstaltungs-Einladungen und Anwendungs-Einladungen von bestimmten Personen blockieren, die Facebook als reine Direktmarketing-Schleuder benutzen. Bei solchen Zeitgenossen sollten sie aber vielleicht auch gleich über eine zünftige “Entfreundung” nachdenken…

Ganz generell: locker bleiben!

Wichtig ist vor allem der ganz banale Tipp, sich nicht von Facebook oder anderen Social Networks zu irgendetwas gedrängt zu fühlen. Setzen Sie sich, wenn’s schwer fällt, festgelegte Zeit-Intervalle, für das Abarbeiten von Freundschafts-Anfragen – einmal pro Woche zum Beispiel. Ignorieren Sie irrelevantes Zeug, wie Seitenvorschläge oder Einladungen zu Veranstaltungen. Lassen Sie sich nicht von kindischen Facebook-Spielchen, so genannten Memes, anstecken. Wenn soundsoviele ihrer Facebook-Kontakte ihre Profilbilder hektisch gegen die von Filmschauspielern oder Comic-Figuren austauschen – lassen sie denen ihren Spaß und gehen Sie nicht darauf ein. Außer natürlich, Sie haben gerade Zeit und Lust. Der Umgang mit einem Social Network wie Facebook kann Spaß machen oder nerven. Es kommt immer darauf an, wie man an die Sache herangeht und was man daraus macht. Genau wie im richtigen Leben.

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