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Ex-WDR-Intendant Pleitgen kritisiert ARD/ZDF

Der ehemalige WDR-Intendant Fritz Pleitgen hat ARD und ZDF aufgefordert, die Hintergrundberichterstattung nicht zu vernachlässigen. Es wäre ein großer Fehler, Kernelemente wie Reportagen und politische Magazine aus dem Hauptprogramm der Öffentlich-rechtlichen zu verbannen, sagte er auf dem 15. Mainzer Mediendisput. Hintergrundberichterstattung lasse sich nicht durch Talkshows ersetzen.

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Anlass für die Pleitgen-Kritik ist, dass die ARD ab Herbst 2011 mit Günther Jauch, Anne Will, Sandra Maischberger, Frank Plasberg und Reinhold Beckmann fünf Talker in ihrem Aufgebot haben wird. Die nötigen Umstrukturierungen im Sendeplan könnten dazu führen, dass Reportagen wie "Report", "Panorama" oder "Fakt" und Dokumentationen ins Nachtprogramm rutschen. Laut der Nachrichtenagentur dapd sagte Pleitgen, Talkshows wie "Hart aber fair" gehörten zwar ins ARD-Hauptabendprogramm, Dokumentationen jedoch auch.

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