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Blogger Fefe über Web, Macht und Medien

Wer erstmals Fefes Blog besucht, mag es kaum glauben: Diese puristische Liste mit Kurzeinträgen soll eines der meistgelesenen deutschen Webjournale sein? Doch Felix von Leitner, bekannt als Fefe, hat eine große Anhängerschaft. Seiten, die er verlinkt, brechen vor Besuchern fast zusammen. Im MEEDIA-Interview spricht er über seine publizistische Macht, absichtliche Falschmeldungen und "das ehemalige Nachrichtenmagazin", den Spiegel: "Ein Sturmgeschütz der Demokratie stelle ich mir anders vor."

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Wie ist Fefes Blog entstanden?
Der CCC (Chaos Computer Club) führt jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr einen "Congress" durch, bei dem seit einigen Jahren Frank Rieger und ich einen Jahresrückblick als Vortrag machen. Dabei haben wir immer Meldungen aus dem Jahr genommen und daraus eine übergreifende Geschichte gebaut, manchmal in Form einer Verschwörungstheorie, manchmal satirisch verstärkt, manchmal ernst gemeint. Die Vorbereitung dafür war immer sehr schwierig, weil man am Jahresende die Meldungen des Jahres nicht mehr alle im Kopf hat. Das Blog habe ich angefangen, um während des Jahres eine Liste zu führen, um die Vorbereitung für den Jahresrückblick zu vereinfachen. Ich war selber überrascht, als sich dann ein Publikum fand.

Heute betreiben Sie eines der meistgelesenen deutschen Blogs. Wie erklären Sie sich den Erfolg?
Gar nicht. Ich weiß nicht, wie die Leute entscheiden, welche Webseiten sie lesen und wann sie wiederkommen. Eine naheliegende Vermutung ist, dass Leute sich bei mir ihre Nachrichten holen, weil sie gesehen haben, dass ihr Weltbild zu meinem passt. Das ist aber eine Verantwortung, die ich gar nicht haben will. Daher weise ich immer wieder darauf hin, dass ich mich nicht als Nachrichtenquelle sehe, und dass ich keinen Anspruch auf Wahrheit oder vollständige Berichterstattung erhebe, und gelegentlich blogge ich sogar absichtlich Falschdarstellungen oder weise nicht darauf hin, wenn ein Link zu einer Satire-Seite geht und nicht ernst gemeint ist. Dafür habe ich immer Links zu den Quellen bei meinen Einträgen. Die Hoffnung ist, dass meine Leser sich die Quellen durchlesen und eine eigene Meinung bilden. Das ist auch der Grund, wieso ich im Allgemeinen meine Kommentare kurz halte. Je mehr ich dranschreibe, mit desto vorgefassterer Meinung gehen meine Leser auf die Quelle zu.

Trotz großem Publikum sieht ihr Blog immer noch aus wie eine Liste. Warum verzichten Sie auf ein Layout?
Mache ich ja gar nicht. Bei mir gibt es sogar mehr als ein Layout zur Auswahl.  Ursprünglich war das Blog eben rein als Liste für mich selbst gedacht und hatte nicht einmal einzeln verlinkbare Einträge. Später, als klar wurde, dass ich ein Publikum habe und da ein hübsches Standard-Layout einbauen wollte, gab es erstaunlicherweise signifikant Gegenwehr der Leser, daher muss man sich bei mir das gewünschte Layout selber aktivieren und kriegt keines aufgedrückt.
Außerdem habe ich so das Alleinstellungsmerkmal, dass meine Seite immer schnell läd, selbst über dünnbandige Mobiltelefonverbindungen oder per Modem im schlecht angebundenen Ausland. Ich bin selbst sehr ungeduldig und finde es unakzeptabel, wenn Webseiten nicht sofort öffnen, sondern sekundenlang vor sich hin laden.
Mir gefällt das auch als Botschaft an den Leser: Bei mir ist der Inhalt wichtiger als das Aussehen.

Viele Blogger neigen zu ausschweifenden Posts. Sie beschränken sich hingegen meist auf einen Satz, versehen mit einem Link. Sind Sie weniger mitteilungsbedürftig?
Bei mir kommt auch viel Text zusammen, nur verteile ich das auf viele Blogposts.  An einem durchschnittlichen Tag habe ich bis zu 20 und mehr Blogposts. Im Allgemeinen habe ich dem verlinkten Artikel auch nicht viel inhaltlich hinzuzufügen und würde es daher als Verschwendung der Zeit meiner Leser betrachten, wenn ich da groß herumschwadroniere, und sie das dann alles nochmal lesen müssen, wenn sie auf den Link geklickt haben.
Ich fahre halt im Gegensatz zu vielen anderen Medien den Ansatz, dass ich möchte, dass meine Leser auf die Links klicken. Viele Zeitungen denken immer noch andersherum und möchten die Leser lieber bei sich halten. Solches Gegängel der Leser macht aber nur schlechte Laune und ist nicht zielführend, daher lasse ich es.

Im Gegensatz zu anderen Blogs lassen Sie auch keine Kommentare zu. Warum? Und wie kommt das bei Ihren Lesern an?
Ich halte es da mit Stephen Fry, der einmal sehr schön beschrieben hat, dass er im Internet immer die Hand vor Augen hat, so dass er nur die obere Hälfte des Bildschirms sehen kann, weil er voller Ekel an die Kommentare denkt, die zwangsläufig auch unter den schönsten Artikeln auftauchen. Ganz so schlimm ist die Situation zwar nicht in der Realität, aber ich sehe den Nutzen auch nicht.  Zeitungen haben häufig Kommentarfunktionen, weil sie damit die Leser an ihre Site binden können, und damit sie mehr Werbeplätze verkaufen können. Das will ich ja gar nicht.
Fakt ist auch, dass man in Deutschland mit einem Bein in der Untersuchungshaft steht, wenn man eine unzensierte Kommentarfunktion anbietet.  Die Haftungsfrage ist immer noch nicht endgültig so geklärt, dass der Forenbetreiber klar aus der Haftung genommen ist.  Ich müsste also ständig, am besten rund um die Uhr, Kommentare lesen und freischalten, und dafür ist mir meine Zeit zu schade.
Inhaltlich geht auch nichts verloren, finde ich, denn wenn ich einen Fehler gemacht habe oder es inhaltlich etwas Signifikantes hinzuzufügen gibt, dann kann man mir das ja per Email schreiben, und ich füge das dann hinzu.
Die Reaktion darauf ist zweigeteilt. Auf der einen Seite gibt es natürlich Leser, die gerne kommentieren würden. Auf der anderen Seite sieht man aber auch immer mehr Blogs, die ihre Kommentarfunktion ganz abschalten, weil sie keine Lust mehr auf den Stress haben. Ich persönlich klicke in anderen Blogs sehr selten auf die Kommentare, eigentlich nur wenn ich gerade Zeit totzuschlagen habe und auf der Suche nach billigem Entertainment bin. Dieser Mehrwert ist gering genug, dass ich mir dann für mein Blog das Problemfeld lieber gleich ganz spare.

Sind vielleicht gerade diese Unterschiede zu typischen Blogs das Erfolgsrezept von Fefe?
Ich glaube nicht, dass es da ein "Erfolgsrezept" gibt. Das ist halt viel Aufwand, den ich da treibe. Mehr als es aussieht. Ich glaube, dass jeder Erfolg haben kann, wenn er gewillt ist, so viel Aufwand in eine Sache zu stecken.

Webseiten, auf die Sie verlinken, brechen regelmäßig wegen des erhöhten Traffics zusammen. Haben Sie publizistische Macht bzw. sind Sie sich dieser bewusst?
Ja, ich glaube schon, dass ich publizistische Macht habe, oder ich würde es lieber Einfluss nennen. Aber der äußert sich weniger dadurch, dass verlinkte Webseiten zusammenbrechen. Das ist eben nicht so einfach, eine Webseite so zu bauen, dass sie auch eine plötzliche Lastspitze aushält, selbst kritische Infrastruktur wie ganze Mobiltelefonnetze zu Neujahr oder der Petitionsserver des Bundestages sind ja unter Last zusammengebrochen. Da muss man eben wissen, was man tut, und die meisten Blogbetreiber kennen sich mit den technischen Aspekten nicht so aus – und müssen es ja auch nicht.  Wir reden hier ja von Blogs. Wenn man da mal wegen zu viel Last nicht draufkommt und das erst am nächsten Tag lesen kann, dann ist das ja kein Beinbruch.

Gibt es Zwecke, für die Sie diese Macht nutzen?
Natürlich. Ich habe die eine oder andere Agenda, die ich mit dem Blog pushe.  Bei Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Hackertoolverbot, Polizeiübergriffen und -kennzeichnung, und aktuell bei sinnloser Terrorpanikmache ist meine Berichterstattung schon konzentrierter als bei anderen Themen, und da habe ich dann auch das Ziel, eine Argumentation zu bieten, die meine Leser überzeugen kann.
An anderer Stelle, weniger ernst gemeint, linke ich gerne mal auf Umfragen, z.B. wenn vor der Wahl Webseiten nach der Popularität von Politikern machen.  Das ist mir immer wieder eine Freude, wenn ich dann zusehen kann, wie die Zustimmung für die CDU in so einer Umfrage von 40% auf 5% fällt.

Wie schon im vergangenen Jahr vor Weihnachten schalten Sie auch nun seit einigen Tagen wieder Werbung. Lohnt sich das?
Das kommt darauf an, wie man das bewertet.  Leben könnte ich davon nicht.  Könnte ich vielleicht, wenn ich das ernsthaft betreiben würde, aber das tue ich nicht. Mein Ziel bei der letzten Werbung war, dass ich zumindest die (relativ überschaubaren) Hostingkosten wieder reinkriege. Für die Werbung jetzt habe ich keinen Anlass und keine Ausrede, das Geld werde ich einfach in ein paar schöne Geschenke für andere und mich selber investieren.
Der Hauptaufwand ist ja die Zeit, die ich investiere, und das ist mehr Zeit als ich über Werbung refinanziert kriege. Das sehe ich aber nicht zwingend als Nachteil, weil ich dann weiß, dass ich das Blog freiwillig betreibe und jederzeit aufhören könnte, wenn ich wollte. Eine Albtraumvorstellung für mich ist, wenn ich des Geldes wegen etwas tue, was ich eigentlich nicht mehr machen möchte. Das ist so ausgeschlossen.
Auf der anderen Seite würde es mich natürlich auch freuen, wenn ich vom Bloggen leben könnte und nicht mehr "regulär arbeiten" müsste. Aber so wichtig, dass ich das aktiv vorantreibe, ist es mir nicht.

Wie ist die Resonanz Ihrer Leser? Ich kann mir vorstellen, viele nehmen das nicht sehr positiv auf.

Für die Werbung? Ehrlich gesagt sagt da so gut wie niemand etwas. Bei der ersten Werbeschaltung habe ich ein paar negative Kommentare gekriegt, aber das war weit weniger als das positive Feedback (wozu ich auch Dinge wie "ich kauf mir jetzt im Fefe-Shop ein T-Shirt" zähle).
Ich denke mal, dass so gut wie jeder nachvollziehen kann, dass ich da zu ein paar Euro nicht nein sage, wenn mir die jemand anbietet.  Und die Werbung bei mir ist ja auch vergleichsweise dezent. Da blinkt nichts, kein Sound, kein Flash-Plugin, nicht einmal nervige Bilder laden da.

Verdienen Sie noch auf anderen Wegen Geld mit Ihrem Blog?
Nein.

Spiegel Online heißt bei Ihnen nur „Das ehemalige Nachrichtenmagazin“. Wann und warum hat es aufgehört, ein Nachrichtenmagazin zu sein?
Ich könnte da jetzt keinen konkreten Zeitpunkt benennen, an dem ich das festmachen würde. Als Kind und Jugendlicher wuchs ich mit Respekt vor dem Spiegel auf, und wenn man sich heute mal alte Spiegel-Ausgaben durchliest, dann haben die da ja auch noch ganz andere Stories gebracht.  Früher wurden da noch Flick-Affären aufgedeckt und die Barschel-Sache. Können Sie sich an die letzte richtig dicke Sache erinnern, die der Spiegel aufgedeckt hat?  
Jetzt im Moment (am Abend des 24.11.2010, Anm d. Red.) sehe ich drei Sportmeldungs-Kästen auf deren Homepage, eine Packung Panikmache („Polizei hält Jan O. für potentiellen Serienmörder“), eine Filmrezension, eine Meldung über zwei Thanksgiving-Truthähne, die Obama gerettet hat, und das war es.  Drei Meldungen dort könnte ich als Nachrichten werten: eine über Irlands Finanzsituation (hat aber keine neuen Erkenntnisse), eine über Merkels Angriffskurs (hat auch keine neuen Erkenntnisse) und eine über angebliche SPD-Zerstrittenheit (könnte man auch als Wahlkampfhilfe für die CDU werten). Ein Sturmgeschütz der Demokratie stelle ich mir anders vor.
Für mich besonders ernüchternd ist aber, dass auch der Printspiegel immer schlechter geworden ist. Ich habe mir lange Zeit eingeredet, dass das nur der Online-Spiegel ist. Das ist mir von Journalisten gesagt worden, die Kontakte zur Redaktion haben. Die sagten mir, der Online-Spiegel habe da immer noch Experimentalstadium, und die eigentliche Redaktion sitzt ja beim Printspiegel.  Leute wie Yassin Musharbash (der Haupttäter bei dem immerwährenden Al-Kaida-Fanboy-Terrorpanik-Ansturm im Online-Spiegel), hat man mir versichert, würden nie im Printspiegel landen, weil die Redakteure dort noch Ansprüche haben. Wenn ich dann aber mal beim Zahnarzt oder im Zug den Printspiegel lese, dann ist der vielleicht besser, aber nicht auffallend besser.

In meinem Bekanntenkreis halten Sie Leute für einen der witzigsten Menschen im Internet. Wollen sie unterhalten oder informieren?
Beides. Eigentlich drei Sachen. Ich möchte gerne Erkenntnisse mit anderen Menschen teilen. Ich möchte aber auch, dass die Menschen selber denken. Es freut mich immer sehr, wenn ich einen Fehler mache und meine Leser den finden, oder wenn ich zu einer Situation einen wichtigen Aspekt nicht beachtet habe und mich jemand darauf hinweist. Das gibt mir das Gefühl, dass in dieser Welt doch noch nicht alles verloren ist, dass die Menschen noch mitdenken und nicht nur rezipieren.
Ich lege auch Wert darauf, zur offiziellen Position eine Gegenposition zu vertreten, selbst in solchen Fällen, in denen ich sie für falsch halte. Denn ich kann bei mir selber beobachten, dass ich einen Sachverhalt erst dann richtig verstanden habe, wenn ich beide Seiten argumentativ vertreten kann.  Selbst wenn ich also im Unrecht bin mit meiner Alternativdarstellung zur offiziellen Meinung, selbst dann habe ich dem Leser noch geholfen, denn ein Argument, dass man gehört und für falsch befunden hat, hat einen weiter gebracht als wenn man es gar nicht gehört hat.

Deshalb auch die erwähnten absichtlichen Falschmeldungen, weil Sie damit genau dieses "Mitdenken" ihrer Leser erzielen wollen?
Die Vorstellung, dass jemand sein gesamtes Weltbild unkritisch von mir bezieht, finde ich furchtbar. Das will ich auf jeden Fall vermeiden. Gerade weil ich bei mir selber beobachten kann, wie viel wohler ich mich fühle, wenn ich mehr als eine Position zu einem Thema gehört und mir selber eine Meinung gebildet habe.
Ich könnte jetzt an alle Meldungen etwas Kleingedrucktes anhängen. Letztlich übernimmt ja so gut wie niemand wirklich Verantwortung für seine Meldungen im Medienbereich, mal abgesehen von gesetzlichen Regelungen zur Beleidigungen und so. Bei vielen Zeitungen gab es lange Zeit gar keine Sektion für Korrekturen zu früheren Artikeln. Ich könnte das natürlich genau so fahren, aber dann ist das ja wieder so, dass mir die Leute meine Aussagen glauben, in dem Fall "glaubt mir nicht alles". Ich denke, dass solche wichtigen Lektionen gelernt werden müssen, nicht geglaubt. Und wie kann man das besser lernen, als wenn man selber gelegentlich eine Falschmeldung beobachtet?

Sie rufen in Ihrem Blog auf, Ihnen "schöne Verschwörungslinks" zu schicken. Führt das nicht dazu, dass man Sie nicht mehr ernst nimmt?

Das will ich hoffen! Ich will ja gerade weg davon, dass man mich als Instanz wahrnimmt und mir unbesehen Dinge glaubt.  Daher minimiere ich auch den Personenkult um mich und packe da keine Fotos von mir rein, erwähne da nicht ständig meinen Namen, mache keine Tournee und es gibt auch kein Fefe-Merchandising (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Zu den Kunden Ihrer IT-Sicherheitsberatungsfirma Code Blau gehören u.a. Microsoft und der Axel Springer Verlag. Sie kommen aus dem CCC-Umfeld und ihre publizistische Haltung entspricht augenscheinlich eher dem Gegenteil von Springer. Führt das nicht zu Konflikten?

Nein. Bisher nicht. Ich glaube auch nicht, dass sich das in Zukunft ändern wird.  Man wählt ja einen Dienstleister nach inhaltlichen Kriterien aus. Man fragt Dinge wie: Können die was? Haben die auf dem Gebiet Erfahrung? Was für Referenzen haben die? Können die zu dem gewünschten Termin? Können wir uns die leisten?  Die politische Meinung des Geschäftsführers ist da nicht Teil des Anforderungskatalogs. Und selbst wenn; Sie wollen ja als Auditor keinen Ja-Sager, sondern jemanden, der ihnen ehrlich sagt, wo er Probleme sieht.

Sie haben einmal gesagt "Print ist so gut wie tot". Wann müssen wir zur Beerdigung gehen? Und wie sieht dann die Zukunft des Journalismus aus?

Ich habe schon länger keine Printausgabe mehr von irgendwas gelesen. Ausnahmen sind Flug- oder Bahnreisen, Wartezimmer beim Arzt und ähnliches.  Gelegentlich kaufe ich mal eine Zeitung, zu Dokumentationszwecken, wenn ich einen bestimmten Artikel darin schon vorher kenne und gerne für nachfolgende Generationen auf Papier archiviert haben möchte. Aber da habe ich dann über die Online-Ausgabe von den Inhalten erfahren, deretwegen ich mir die Printausgabe dann kaufe.
In meinem Bekanntenkreis sieht das mehrheitlich ähnlich aus.  Und wenn meine Generation schon so wenig Printkontakt hat, wie soll dann die nächste Generation ihn entwickeln?
Daraus extrapoliere ich, dass Printjournalismus langfristig keine Überlebenschance hat. Ein Alternativmodell habe ich aber auch nicht. Im CCC arbeiten wir an einem Modell der Pauschalvergütung für rezipierte Inhalte, das ich da für vielversprechend halte. Mal gucken, wie sich das entwickelt.

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