ARD-Urgestein geht in den Ruhestand

Der ARD-Rechtsexperte Karl-Dieter Möller hat heute seinen letzten Arbeitstag bei der "Tagesschau". Nach 24 Jahren geht der justizpolitische Korrespondent, der regelmäßig aus Karlsruhe berichtete, in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird der 34-jährige Frank Bräutigam.

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1986 wechselte Möller vom ZDF zum damaligen Süddeutschen Rundfunk, übernahm die Leitung der neu geschaffenen ARD-Fernseh-Redaktion "Recht und Justiz" in Karlsruhe, die er auch nach der Fusion von SDR und SWF zum Südwestrundfunk (SWR) beibehielt. Seine Fernseharbeit wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem 1998 mit dem Adolf-Grimme-Preis für seine Berichterstattung über das Bundesverfassungsgericht in "Tagesschau" und "Tagesthemen". Heute wird der 64-Jährige zum letzten Mal auf dem Bildschirm zu sehen sein. Anlass ist sein TV-Beitrag über die Urteilsverkündung des Bundesverfassungsgerichts zum Gentechnikgesetz.
Sein Nachfolger, Frank Bräutigam, ist seit April 2006 Redakteur von "Recht und Justiz" des SWR in Karlsruhe. Er berichtet von dort für alle Nachrichtensendungen des Ersten und das SWR-Fernsehen über Bundesverfassungsgericht, Bundesgerichtshof und die Bundesanwaltschaft. Außerdem ist er Autor von Beiträgen für den "ARD-Ratgeber Recht".

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