Anzeige

Aufsichtsrat gibt Neven DuMont Laufpass

Das aus Unternehmenssicht wohl finale Kapitel in der skurrilen Geschichte um die Streitigkeiten im Hause M. DuMont Schauberg: In der heutigen Ausgabe der Zeitungen des viertgrößten Zeitungsverlags Deutschlands teilt der Konzern mit, dass der Aufsichtsrat Konstantin Neven DuMont von den noch verbliebenen Herausgeberämtern entbunden hat. Begründet wird dies mit Äußerungen in "geschäftsschädigender Weise". Aus Sicht des Kontrollgremiums war dies nötig, um Schaden von der Mediengruppe abzuwenden.

Anzeige

Hier die Erklärung im Wortlaut:
"Konstantin Neven DuMont ist als Herausgeber von Kölner Stadt-Anzeiger, Express und Mitteldeutscher Zeitung abberufen worden. Seit mehreren Wochen äußert er sich  in abträglicher und geschäftsschädigender Weise über das eigene Unternehmen in der Öffentlichkeit, einschließlich in Konkurrenzblättern. Dagegen hat sich die Mediengruppe M. DuMont Schauberg, zu der auch diese Zeitung gehört, mit öffentlichen Äußerungen zurück gehalten, weil aus unserem Verständnis Personalfragen aus Respekt gegenüber allen Beteiligten nicht auf dem Marktplatz ausgetragen werden sollten.
Konstantin Neven DuMont hat diese Übereinkunft und die entsprechenden Beschlüsse der Führungsgremien beinahe täglich missachtet. Das hat innerhalb des Unternehmens zusehends zu Unruhe und Verunsicherung unter den Mitarbeitern geführt. Um Schaden von der Mediengruppe M. DuMont Schauberg abzuwenden, war die Abberufung durch den Aufsichtsrat unabwendbar."

Mehr dazu demnächst auf MEEDIA.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige