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Konstantin Neven DuMont fordert Erbteil ein

Im Streit zwischen Konstantin Neven DuMont, 41, und seinem Vater Alfred, 83, hat nun der Vater ein Klärungsgespräch mit seinem Sohn platzen lassen, wie Bild Köln berichtet. Danach wollten sich der Alt-Verleger und sein Sohn am Donnerstag um 10 Uhr zu einer Aussprache treffen. Aber der Vater habe kurzfristig abgesagt. Im Gegenzug, so die Zeitung, fordere der Junior nun eine sofortige Auszahlung seines Erbes. Dazu habe er Kontakt zum Vorstand und Aufsichtsrat aufgenommen.

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Die Mitglieder sollen auf seinen Vater einwirken, einer schnellen Lösung zuzustimmen. Konstantin Neven DuMont gehören – wie seiner Mutter – sieben Prozent der Familienanteile am Medienhaus, Vater Alfred besitzt 17,7 Prozent. Zur Auszahlung seines Sohnes, der bislang eigentlich sein Nachfolger an der Konzernspitze werden sollte, müsste dieser weit über 10 Millionen Euro aufbringen. Experten bewerten dessen Anteil auf 15 bis 20 Millionen Euro.
In der erneuten Zuspitzung der zumindest vom Sohn öffentlich ausgetragenen Familienfehde zeigt sich die Tragik des Konflikts. Der Alt-Verleger hat nur die Wahl, sich zwischen der Loyalität zu seinem Unternehmen und der zu seinem außer Kontrolle geratenen Sohn zu entscheiden. In beiden Fällen muss er Opfer bringen: entweder die Handlungs- und Zukunftsfähigkeit des Verlagshauses oder die Karriere seines Sohns, den er als Chef des Medienhauses auserkoren hatte. Und in letzterem Fall überdies auch zu besiegeln, dass es zum dauerhaften Bruch mit dem aufstrebenden Sohn kommt.

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