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Merkel-Werbekampagne verschlingt drei Mio. Euro

Drei Millionen Euro kostet eine Anzeigenkampagne von Kanzlerin Angela Merkel, in der sie für die Arbeit der Regierung wirbt. Die Opposition ist verärgert und kritisiert laut Spiegel Online, die Werbung sei ein Fall für den Haushaltsausschuss.

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In der Anzeige bedankt sich Merkel zuerst bei den Bürgern dafür, dass Deutschland die "weltweite Wirtschaftskrise am besten" überstanden hat. Danach gibt die sie vier Versprechen ab:

  • Die christlich-liberale Regierung werde die Finanzen sichern,
  • eine Bildungsrepublik schaffen
  • die Energieversorgung sichern;
  • zudem werde Schwarz-Gelb die Finanzierung des Gesundheitswesens so gestalten, "dass die hervorragende medizinische Versorgung in Deutschland langfristig bezahlbar bleibt".

Die Anzeige erscheint in er Bild-Zeitung, Magazinen wie Spiegel, Focus, Stern und Superillu sowie in Beilegern wie r-tv und prisma. Von der Opposition hagelt es nun Kritik für die Drei-Millionen-Werbung. "Die Werbemittel der Bundesregierung sind nicht zur Imagepflege der CDU bestimmt", kritisierte der Parlamentarische Fraktionsgeschäftsführer der Grünen, Volker Beck, gegenüber Spiegel Online. "Die drei Millionen Euro muss man ehrlicherweise der CDU in Rechnung stellen – so ist es Steuergeldverschwendung." Auch Mitglieder der SPD und der Linken machten deutlich, dass sie nichts von der Anzeigenkampagne halten.

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