VPRT hebt Werbe-Prognose an

Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) hat seine Marktprognose 2010 für den deutschen Werbemarkt nach oben korrigiert. Einer Expertenbefragung zufolge, geht der Verband von Erlössteigerungen im Bereich Fernsehen von 6 Prozent und im Radio-Bereich von 2,5 Prozent jeweils für den Gesamtmarkt aus. Im Teleshopping sollen die Einnahmen um 12 Prozent steigen. Im Juli hatte der VPRT ein Wachstum von 4 Prozent für TV- und 2,3 Prozent für Radio-Werbung sowie 10 Prozent für Teleshopping prognostiziert.

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Auch für den Bereich Pay-TV erwartet der VPRT für den Gesamtmarkt plattformübergreifend ein Wachstum von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
"Die positiven Wachstumsindikatoren für elektronische Medien haben sich im Jahresverlauf weiter verstärkt", sagte VPRT-Präsident Jürgen Doetz am Rande der diesjährigen VPRT-Mitgliederversammlung. "Nach dem historischen Einbruch der Werbeerlöse in 2009 zeichnet sich für 2010 immer mehr die Trendwende ab." Voraussetzung für eine nachhaltig positive Marktentwicklung der Medien in den kommenden Jahren bleibe jedoch die Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen für die privaten Rundfunkanbieter: "Weitere Werbeverbote oder Wettbewerbseinschränkungen sind das Ende des Aufschwungs für die private Medienwirtschaft."
Unter dieser Prämisse sieht der VPRT auch für die kommenden Jahre positive Marktperspektiven für Radio, Fernsehen und Multimedia (u. a. Online, Mobile). Im zurückliegenden Krisenjahr 2009 gingen die Netto-Werbeerlöse im Fernsehen noch um 9,8 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro zurück. In der Radiowerbung lagen 2009 die Umsätze mit 0,7 Milliarden Euro um 5,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Pay-TV-Markt lag bei einem Gesamtvolumen von 1,1 Milliarden Euro, Teleshopping bei 1,5 Milliarden Euro.

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