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Todenhöfers geteiltes Glück

Der frühere CDU-Poltiker und langjährige Burda-Manager Jürgen Todenhöfer hat den Tag der "Bambi"-Verleihung gewählt, um sein teil-autobiographisches Buch "Teile dein Glück - und du veränderst die Welt" vorzustellen. Todenhöfer, der am Freitag 70 Jahre alt wird, gibt an, das 95 Prozent seines Vermögens in sozialen Projekten stecken.

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"Alles ein bisschen Marc Aurel, Soziallehre und Kalenderabrissblatt", urteilt SZ-Redakteur Hans-Jürgen Jakobs in einer ansonsten respektvollen Reportage über Autor und Buch, in dem hundert selbst verfasste Aphorismen vorkommen. Ein Beispiel: "Meide Nichtstuer, Playboys und Müßiggänger. Die einzige Rechtfertigung für Wohlstand ist harte Arbeit und soziales Engagement." Todenhöfers soziales Engagement ist verbürgt, und harte Arbeit widmet er seit längerem dem vehementen Kampf gegen die Kriege in Irak und Afghanistan.

Der Kontakt zu Hubert Burda sei nach dem Ausscheiden aus dem Verklag 2008 abgerissen. Dabei war der Abschied noch herzlich: Todenhöfer trug zur Gitarre Reinhard Meys "Gute Nacht" vor. Jakobs: "Die Klampfe war auch dabei, als Todenhöfer auf seiner Berghütte im österreichischen Sulden im März 2001 mit Michael Jackson zwei Tage lang ein Internetprojekt für Burda besprach. Damals erklang ‚Lili Marleen‘."

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