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KJM sieht in „Tatort Internet“ kein Jugendschutz-Verstoß

Trotz zahlreicher Beschwerden sieht die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) im RTL2-Format "Tatort Internet - Schützt endlich unsere Kinder" keinen Verstoß gegen die Jugendschutz-Bestimmungen. Das entschied das Gremium in seiner Sitzung am Mittwoch.

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Die KJM prüfte drei Folgen der Sendung bezüglich der Frage, welche Wirkung diese auf minderjährige Zuschauer ausüben kann. Sie kam zu dem Ergebnis, dass Kinder und Jugendliche kaum hilfreiche Tipps für ein sicheres Verhalten im Internet erhalten.
Dennoch sei die Gestaltung der Sendung gemäß der Einhaltung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) nicht zu beanstanden. "Dabei muss berücksichtigt werden, dass die gesellschaftliche Diskussion über sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen – leider – zu unserem Alltag gehört und auch gehören muss", sagte KJM-Vorsitzender Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring. "Zu begrüßen ist, dass die Gefahren des sexuellen Missbrauchs im Internet durch diese Sendung nun noch ein Stück weit breiter diskutiert wird – und das hoffentlich auch von Zielgruppen, die sich bisher nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben."

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