Bertelsmann erreicht selbstgesteckte Ziele

Nachdem Axel Springer am Mittwoch mit Top-Zahlen beeindruckte, kommt aus Gütersloh die nächste gute Bilanz: Der Bertelsmann-Konzern meldet einen kräftigen Gewinnsprung. Nach einem krisengeprägten Vorjahr mit einem Minus von 246 Mio. Euro schrieb der Medienkonzern in den ersten neun Monaten 2010 mit einem Ergebnis unterm Strich von 357 Mio. Euro wieder schwarze Zahlen. Das Ziel von mindestens 500 Mio. Euro Gewinn am Ende des Jahres dürfte erreicht werden.

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Als Grund für die positive Geschäftsentwicklung nennt der Konzern neben der gesamtwirtschaftlichen Erholung mit einer wieder anziehenden Werbekonjunktur auch die "nachhaltig angelegte Kostenmaßnahmen und gut laufenden Geschäfte sowohl mit klassischen als auch mit digitalen Medien".
Umsatz, operatives Ergebnis und Konzerngewinn lagen in den ersten drei Quartalen 2010 deutlich über dem Vorjahr.  Der Umsatz betrug in der Berichtsperiode 11 Mrd. Euro und lag damit um 3,5 Prozent über dem Vorjahreswert von 10,6 Mrd. Euro. Der operative Gewinn (operating EBIT) lag bei 1,1 Mrd. Euro und übertraf den Vorjahreswert von 784 Mio. Euro um 34,3 Prozent. Die Umsatzrendite lag mit 9,6 Prozent (Vorjahr: 7,4 Prozent) auf hohem Niveau.
Zum Halbjahr hatte sich Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski vorgenommen, 2010 eine Umsatzrendite von zehn Prozent und ein Ergebnis unterm Strich von 500 Mio. Euro zu schaffen. Nach den Neun-Monats-Zahlen sollte das nun kein Problem mehr darstellen.

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