WAZ steigt endlich ins App-Business ein

Bereits im Frühjahr hatten die Konzernlenker Bodo Hombach und Christian Nienhaus die ersten WAZ-Apps für den Sommer angekündigt. Nun wurde es doch Herbst, bis die Essener ihre iPhone-Premiere geben. Die ersten beiden Mobil-Applikationen fallen in die Kategorie: Nummer Sicher, bzw. wenig innovativ. So verkauft Digitalchef Erik Peper nun im iTunes-Store die "WAZ Stau-Info" für einen Preis von 0,79 Euro und das Fußball-Angebot "WAZ Dauerkarte" für 2,99 Euro.

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Bereits im Frühjahr hatten die Konzernlenker Bodo Hombach und Christian Nienhaus die ersten WAZ-Apps für den Sommer angekündigt. Nun wurde es doch Herbst, bis die Essener ihre iPhone-Premiere geben. Die ersten beiden Mobil-Applikationen fallen in die Kategorie: Nummer Sicher, bzw. wenig innovativ. So verkauft Digitalchef Erik Peper nun im iTunes-Store die "WAZ Stau-Info" für einen Preis von 0,79 Euro und das Fußball-Angebot "WAZ Dauerkarte" für 2,99 Euro.

WAZ Dauerkarte und WAZ Stau-Info

Für beide Nischen gibt es bereits einige Konkurrenten. So hat die Bild beispielsweise auch einen eigenen Staupiloten. Doch für Digital-Chef Erik Peper, der bis Ende Mai noch selbst für Springer arbeitete, scheint das kein Problem zu sein. So sagt er: "Die zwei Apps sind exakt auf die Bedürfnisse der Menschen im Ruhrgebiet zugeschnitten".

Da hat der Mann nicht unrecht: In der Region gibt es tatsächlich eine zum Teil chaotische Verkehrssituation und dass die Menschen in Dortmund, Gelsenkirchen oder Bochum besonders fußballverrückt sind, steht auch außer Frage. Der Staumelder verspricht schon mal, dass er "die Reiseplanung ebenso erleichtern werde wie den täglichen Weg zur Arbeit über die A40".

Das Angebot der "WAZ Dauerkarte" soll speziell für Fußballfans entwickelt worden sein: "Ihnen bietet die App", laut Pressemitteilung, "neben einem Bundesliga-Live-Ticker auch Nachrichten vom DFB-Pokal, aus der Champions- und der Europa League sowie Fußballnews aus aller Welt. Zudem gibt es einen Tabellenüberblick (1. bis 3. Liga) und eine Torschützenliste." Die kostenpflichtige Applikation scheint demnach nichts im Programm zu haben, was nicht auch kostenfreie Webdienste bieten. Selbst das hauseigene Portal DerWesten.de bietet die meisten Inhalte ebenfalls an. In weiteren Ausbaustufen soll dann noch das Live-Ticker-Programm sowie der Statistik-Teil erweitert werden.

Für die Essener scheint es bei den Mobil-Angeboten jedoch weniger um Innovatives zu gehen, sondern eher um die Lerneffekte: "Mit den ersten WAZ-Apps werden wir viele neue Erfahrungen sammeln und von den Nutzern wertvolle Rückmeldungen erhalten, die wir auch in die Konzeption der kommenden WAZ-Nachrichten-App einfließen lassen werden", kommentiert Erik Peper. Zudem gehen die Essener mit ihren neuen Diensten den selben Weg wie Springer und setzen konsequent auf Bezahl-Applikationen.

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