Julian Assange will Asyl in der Schweiz

Der Wikileaks-Gründer Julian Assange plant offenbar, in der Schweiz politisches Asyl zu beantragen. Außerdem hat er Pläne, den Sitz von Wikileaks entweder in die Schweiz, nach Island oder nach Kuba zu verlegen. Das sagte er in einem Interview mit dem Schweizer Fernsehsender TSR. Seit der Veröffentlichung von tausenden Geheimdokumenten über den Afghanistan- und Irak-Einsatz der USA gilt Assange als gesuchter Mann.

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Der Wikileaks-Gründer fühlt sich vom vor allem vom US-Verteidigungsministerium verfolgt. In Schweden, wo gegen ihn wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung ermittelt wird, wurde ihm jüngst eine Aufenthaltsgenehmigung verweigert. Im Interview mit dem Schweizer Fernsehen sagte Assange nun, es kämen nur drei Länder als Standort für Wikileaks in Frage: die Schweiz, Island und Kuba. Für Kuba gelte dies aber nur, solange Wikileaks nichts über Kuba veröffentliche.

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