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10 schlaue Fakten zu „Wer wird Millionär?“

Seit der ersten "Wer wird Millionär?"-Ausgabe am 3. September 1999 saßen in 899 Folgen über 1.800 Kandidaten auf dem Ratestuhl und bekamen von Günter Jauch 24.250 Fragen gestellt. MEEDIA hat zur 900. Folge, die am heutigen Freitag ausgestrahlt wird (20.15 Uhr, RTL), zum Anlass genommen, zehn Fakten zu der Erfolgsquizshow gesammelt. Zum Deppen machte sich beispielsweise ein Kandidat, der dachte, dass das alte Testament von Moses Pelham eröffnet wird. Und wussten Sie was "Blondinenkegeln" ist?

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1. Die Doppelsendung
Das Prominenten-Special vom 29. Mai 2009 musste zweimal aufgezeichnet werden. Der Grund: Die Redaktion hatte den Ausdruck des Fragebogens nach der Konferenz – statt ihn wie üblich zu vernichten – im Raum vergessen. RTL wollte mit der erneuten Aufzeichnung einem Manipulationsverdacht zuvorkommen.
2. Die blödeste Antwort
A: Pink Floyd, B: Judas Priest, C: Genesis, D: Moses Pelham waren die Antwortmöglichkeiten auf die Frage "Wie heißt das erste Buch des Alten Testaments?". Als dümmste WWM-Antwort aller Zeiten stößt man im Netz immer wieder auf: "Es heißt ja das erste Buch Mose – also nehme ich D – Moses Pelham."
3. Der Redaktions-Irrtum
2005 konnte nicht nur Kandidat Matthias Pohl die 500.000-Frage "Welcher Nobelpreisträger für Physik war mehrfacher Fußballnationalspieler seines Landes?" nicht richtig beantworten, sondern auch niemand anders hätte es gekonnt. Laut Redaktion sollte es der Physiker Niels Bohr gewesen sein, doch wie sich später herausstellte, war es sein Bruder Harald Bohr. Quelle war neben der Brockhaus CD-Rom-Ausgabe auch Wikipedia. Seit diesem Vorfall wird die Online-Enzyklopädie von der Redaktion nicht mehr als Beleg zugelassen. Der Kandidat bekam eine zweite Chance und startete erneut direkt mit einer neuen 500.000-Euro-Frage. Aber auch diesmal ging Pohl auf Nummer sicher, stieg aus und es blieb bei 125.000 Euro.

4. Die Gottschalk-Million
Seit zwei Jahren konnte niemand mehr die Millionenfrage richtig beantworten. Der Letzte, der diese Hürde meisterte, war Thomas Gottschalk. Seine Frage: "Wie hieß Franz Kafkas letzte Lebensgefährtin, die er 1923, ein Jahr vor seinem Tod, kennenlernte?" Aus den Möglichkeiten Dora Diamant, Sarah Saphir, Rita Rubin, Olga Opal wählte der "Wetten, dass..?"-Moderator mit Dora Diamant die richtige Antwort. Außerhalb von Prominenten-Specials konnte seit vier Jahren kein Kandidat mehr die Million abräumen.
5. Der erste Millionär
Der erste Millionär (damals noch DM) war der Geschichtsprofessor Eckhard Freise am 2. Dezember 2000. Seine Millionenfrage: "Mit wem stand Edmund Hillary 1953 auf dem Gipfel des Mount Everest?" Zur Auswahl standen Nasredding Hodscha, Nursay Pimsorn, Tenzing Norgay und Abrindranath Singh. Die richtige Antwort: Der nepalesische Bergsteiger Tenzing Norgay.
6. Jauchs Blondinen-Witz
"Blondinenkegeln" nannte es Günter Jauch, als bei einer Folge nacheinander drei Kandidatinnen bei der zweiten Frage ausschieden. Dieser Schwierigkeitsgrad ist eigentlich nur zum Aufwärmen gedacht.
7. Die Null-Nummern
In elf Jahren WWM gab es bislang 20 Kandidaten, die mit 0 Euro nach Hause gegangen sind.
8. Schlauer Pocher
Erster prominenter "Millionär" wurde ausgerechnet der Radau-Komiker Oliver Pocher. Er wusste, dass das Nagel-Schreckenberg-Modell eine Erklärung für die Entstehung von Verkehrsstaus liefert. Zuvor hatte er angeboten, im Falle einer falschen Antwort 100.000 Euro aus seinem eigenen Geldbeutel zu spenden.
9. Jauch auf dem heißen Stuhl
Rollentausch: Legendär ist der Auftritt von Horst Schlämmer im Mai 2006. Er setzte sich dreist auf Jauchs Stuhl und tauschte ab der 16.000-Euro-Frage mit dem Moderator die Rollen. Für die deutsche Aids-Stiftung gewannen die beiden 500.000 Euro und der spaßige Schlagabtausch den Deutschen Fernsehpreis.
10. Der Schleichwerbevorfall
In der Ausgabe vom 8. Dezember 2006 fragte Jauch nach dem Namen für einen körpereigenen Kosmetikwirkstoff, der als Anti-Falten-Mittel verwendet wird. In der anschließenden Werbeunterbrechung wurde ein Spot für eine Creme gezeigt, die genau damit wirbt, dass sie diese Substanz enthält. Die niedersächsische Landesmedienanstalt untersuchte den Vorfall, wertete ihn jedoch als Zufall.

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