Urteil: 1,5 Mio. Dollar für 24 Songs

Die zu trauriger Berühmtheit gelangte "File-Sharing Mom" Jammie Thomas-Rasset ist von einer Jury in Minnesota zur Zahlung von 1,5 Millionen Dollar an diverse Rechteinhaber verurteilt worden. Der alleinerziehenden Mutter von vier Kindern war das Einstellen von 24 Songs auf Internet-Tauschbörsen nachgewiesen worden.

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Es war in den USA erst der vierte Prozess zu Urheberrechtsverletzungen durch P2P-Plattformen: Einmal wurde der Bostoner Student Joel Tenenbaum zur Zahlung von 675.000 Dollar verurteilt, in den drei Übrigen Fällen ging es um Thomas-Rasset.
Die Frau aus Brainerd, Minnesota wurde erst zu 1,92 Millionen Dollar Strafe und Entschädigung verurteilt, was ein zweiter Richter auf 54.000 Dollar reduzierte. Der klagende Industrie-Verband RIAA bot einen Vergleich bei 25.000 Dollar an, was die Anwälte der "File-Sharing Mom" ablehnten – Folge ist das jüngste Urteil, in dem es nur um die Höhe der Entschädigung ging.
Die RIAA kommentierte das Urteil so: "Wir hoffen, dass sie nun endlich die Verantwortung für ihre Taten trägt."

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