Razzia bei rechtem Radiosender

In einer bundesweit angelegten Großrazzia haben Ermittler des Bundeskriminalamts und der Polizei am Mittwoch Wohnungen und Häuser von Betreibern des rechtsextremen Internetsenders "Widerstand-Radio" durchsucht. Dabei sind zahlreiche Computer, Laptops, Festplatten, Handys und auch Waffen sichergestellt worden.

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Es gab Durchsuchungen in zehn Bundesländern, darunter auch Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Der Fokus lag allerdings auf Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, wie der NDR berichtet. Rund 270 Beamte waren an der Razzia beteiligt.
Bundesweit kam es zu 21 Festnahmen wegen Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung und Volksverhetzung. Insgesamt werden von den Behörden 17 Männer und 6 Frauen im Alter von 20 bis 37 Jahren verdächtigt, sich mit Kommentaren und dem Abspielen von Musiktiteln deutscher und internationaler Skinhead- Bands mit menschenverachtenden, rassistischen und zum Teil nationalsozialistischen Inhalten strafbar gemacht zu haben.

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