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Fußball macht „Super Nanny“ & Zwegat platt

Das 4:0 der Bayern in Cluj hat Sat.1 den Prime-Time-Sieg bei den 14- bis 49-Jährigen und im Gesamtpublikum beschert und die RTL-Doku-Soaps "Die Super Nanny" und "Raus aus den Schulden" gleichzeitig auf miserable Werte gedrückt. Während die zweite Champions-League-Halbzeit bei Sat.1 in der jungen Zielgruppe auf 20,1% schoss, lief "Raus aus den Schulden" mit 13,1% so schwach wie seit April nicht, "Die Super Nanny" mit 12,5% sogar so mies wie seit 2006 nicht mehr.

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Der Mittwoch bei den 14- bis 49-Jährigen:
Nur 1,60 Mio. bzw. 1,73 Mio. junge Zuschauer entschieden sich für "Die Super Nanny" und "Raus aus den Schulden" – die Marktanteile von 12,5% und 13,1% sind für den Sender mit einem 12-Monats-Durchschnitt von 17,9% völlig indiskutabel. Selbst "stern TV" blieb mit 1,33 Mio. und 15,7% deutlich unter dem Soll. Ein kleiner Trost sind die Zahlen von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten": Mit 2,44 Mio. und 23,1% schob sich die Soap in den Tages-Charts sogar am Fußball vorbei. In der Prime Time war die Champions League aber der klare Dominator, die beiden Halbzeiten waren mit 2,15 Mio. und 2,42 Mio. das einzige Programm, das die 2-Mio.-Marke übersprang.

Vor die beiden RTL-Doku-Soaps schob sich auch noch die ProSieben-Serie "Desperate Housewives". Mit 1,85 Mio. 14- bis 49-Jährigen sprang sie auf gute 14,2% – auch das ist allerdings deutlich weniger als zuletzt. "Vampire Diaries" wurde um 21.20 Uhr mit 9,7% sogar unter die 10%-Marke gespült, "Moonlight" und "TV total" sogar auf 8,1%. In der zweiten Privat-TV-Liga sah es für Vox hingegen exzellent aus: "Lie to me" bestätigte mit 1,49 Mio. und 11,1% die starken Zahlen der Vergangenheit, "Leverage" legte um 22.10 Uhr mit 12,2% im Vergleich zur Vorwoche sogar zu. "Criminal Intent" rundete den Abend um 20.15 Uhr mit soliden 8,3% ab. Freuen kann sich auch kabel eins: Komödie "Matilda" spran mit 1,16 Mi.o. auf 8,9%. Keine Chance gegen solche Zahlen hatte RTL II: Der Sender blieb mit "Serenity – Flucht in neue Welten" bei schwachen 5,9% hängen.

Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen war "Aktenzeichen XY… ungelöst" das populärste Mittwochs-Programm. Trotz Fußball erreichte es mit 1,36 Mio. stolze 10,3%. Auch Das Erste war erfolgreich: Für das 20.15-Uhr-Drama "In aller Stille" entschieden sich 1,11 Mio. (8,4%). Die 20-Uhr-"Tagesschau" sprang davor mit 1,17 Mio. sogar auf 10,4%, "Hart aber fair" rutschte nach dem Film aber auf 5,2%. Besser lief es da für das ZDF – mit dem "heute-journal" und soliden 6,3%.

Der Mittwoch im Gesamtpublikum:
In den Tages-Charts des Gesamtpublikums schaffte niemand ee nSprung vorbei am Fußball – auch "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" nicht. 6,40 Mio. Fans entschieden sich in der zweiten Halbzeit für das Bayern-Match in Rumänien – ein starker Marktanteil von 22,6%. Durchgang 1 flimmerte bei 5,71 Mio. (17,3%). Schärfster Fußball-Konkurrent war hier das ARD-Drama "In aller Stille, das angesichts der Konkurrenz mit seinen Zahlen von 5,37 Mio. und 16,5% überaus zufrieden sein kann. Hinter der 20-Uhr-"Tagesschau" (4,94 Mio. / 16.6%) folgt dann das ZDF-Magazin "Aktenzeichen XY… ungelöst" – mit ordentlichen Werten von 4,85 Mio. udn 14,9%.

Ähnlich schwach wie bei den 14- bis 49-Jährigen erging es auch hier dem RTL-Duo: "Die Super Nanny" blieb mit 2,64 Mio. bei miserablen 8,2% hängen, "Raus aus den Schulden" erreichte im Anschluss mit 3,22 Mio. auch nur 10,2%. Das Feld der weiteren Sender wird dann von der Vox-Serie "Lie to me" angeführt, die mit 2,52 Mio. 7,9% einfuhr. Sie schlug damit auch ProSiebens "Desperate Housewives", die mit 2,22 Mio. 6,9% erreichten. kabel-eins-Komödie "Matilda" flimmerte unterdessen bei 1,85 Mio. Leuten, RTL IIs "Serenity" nur bei 1,18 Mio.

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