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„Stand up“-Aktion für freie Journalisten

Verlage sollen sich an die Gemeinsamen Vergütungsregeln für freie Journalisten an Tageszeitungen halten. Um der Forderung mehr Nachdruck zu verleihen, rufen der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die dju in ver.di alle Redakteure auf, sich am Freitag an der weltweiten Aktion "Stand up for journalism" zu beteiligen.

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In den Redaktionen soll am 5. November die Umsetzung der Gemeinsamen Vergütungsregeln für Freie an Tageszeitungen Gesprächsthema sein. Denn nach wie vor lehnen es laut DJV zahlreiche Verlage ab, die seit Februar geltenden Vergütungsregeln anzuwenden.
Deshalb haben der DJV und die dju in ver.di die Freien aufgefordert, sich mit Hilfe ihrer Gewerkschaften aktiv für ihre Rechte einzusetzen. "Dafür brauchen sie die Solidarität der Redakteurinnen und Redakteure", betonte der stellvertretende ver.di-Bundesvorsitzende Frank Werneke. "Sie können übermorgen unter Beweis stellen, dass die Tageszeitung ein Team ist." DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken rief Redakteure und freie Mitarbeiter auf, "gemeinsam für faire Honorare gegen uneinsichtige Verlagsleitungen vorgehen".
Die Gemeinsamen Vergütungsregeln stellen klar, in welchem Rahmen Honorare und die Mehrfachverwertung von Beiträgen akzeptabel sind.

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