Bayernkurier muss drastisch sparen

Die gute Nachricht für Bayernkurier-Chefredakteur Peter Hausmann zuerst: Seine CSU-geprägte Wochenzeitung darf weiterleben. Allerdings zu einem hohen Preis. Die Partei unterstützte das Blatt bisher mit rund einer Million Euro jährlich – ein Drittel des Gesamtbudgets -, doch sie will ihr Engagement drastisch einschränken, berichtet die SZ.

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Parteiintern hagelt es schon lange Kritik gegen den Bayernkurier. Fränkische Delegierte hatten bereits einen Antrag eingereicht, um ihn aus Kostengründen ganz abzuschaffen. Doch so weit wollte CSU-Chef Horst Seehofer laut der Süddeutschen Zeitung nicht gehen. Sein Kompromiss lautet: Der Bayernkurier lebt weiter, muss aber mit deutlich weniger finanzieller Unterstützung der Partei auskommen.
Der Bayernkurier kämpft seit Jahren mit einer rückläufigen Auflage. Im Zwölf-Monats-Trend verlor die Wochenzeitung elf Prozent im Gesamtverkauf. Auf fünf Jahre gesehen, sind es sogar 23 Prozent. Das liegt besonders daran, dass dem Blatt mehr als ein Viertel seiner Abonnenten abhanden gekommen sind (Minus 27 Prozent).

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