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Drei PR-Agenturen für das Arbeitsministerium

37 Mitarbeiter für PR und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt das Bundesarbeitsministerium. Aktuell werden zusätzlich drei PR-Agenturen per europaweiter Ausschreibung gesucht, die die Behörde kommunikationstechnisch unterstützen. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) kritisiert die Maßnahme in seinem neuen "Schwarzbuch" als Verschwendung von 15 Millionen Euro Steuergeldern.

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Die Agenturen sollen die Konzeption, Entwicklung und Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen und -kampagnen durchführen. Zudem werden sie für Pressekonferenzen, Pressematerialien und Publikationen des Ministeriums zuständig sein, die Online-Redaktion des Hauses unterstützen, Tagungen und Kongresse gestalten sowie die Ministerin bei öffentlichen Terminen begleiten. Ihre Tätigkeiten seien "identisch mit den Aufgaben der 37 beschäftigten Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter des Ministeriums", schreibt der BdSt.
Das Ministerium begründet seine Zusammenarbeit mit drei Agenturen damit, dass so ein Wettbewerb der Ideen entstehe, der die Qualität der Maßnahmen steigere und zugleich das Preisniveau senke. Wie drei Agenturen auf einmal günstiger als eine einzige sein sollen, erschließt sich allerdings nicht.
Das Budget des Ressorts für Kommunikations- und Publikationsmaßnahmen im Bundesarbeitsministerium beträgt im laufenden Jahr 15 Millionen Euro. Vielleicht würde die Behörde weniger Geld für ihre PR-Arbeit benötigen, wenn sie wirklich gute Konzepte entwickeln würde.

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