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Das Gehaltsgefälle in der SZ-Redaktion

In seiner Medienkolumne im Hamburger Abendblatt berichtet Kai-Hinrich Renner am Samstag von einer Betriebsversammlung der Süddeutschen Zeitung. Eines der dabei diskutierten brisanten Themen: Im Gegensatz zu den Print-Kollegen verdienen die Online-Redakteure der SZ offenbar deutlich weniger: Die Gehälter sollen bei 30 Prozent unter Tarif liegen.

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Möglich wird dies, weil die Web-Redaktion nicht direkt beim Verlag angestellt ist, sondern Verträge mit der ausgegründeten sueddeutsche.de GMBH haben. Der Chefredakteur Hans-Jürgen Jakobs wird die Online-Redaktion bekanntermaßen Richtung Mutterblatt verlassen, um dort Chef des Wirtschaftsteils zu werden. Ein Nachfolger ist nach Renners Recherchen immer noch nicht in Sicht.
Auf der Veranstaltung am Donnerstag hat die Geschäftsführung zudem verkündet, dass die SZ in diesem Jahr wieder Gewinn abwerfen wird. 2009 lag der Verlust noch im siebenstelligen Bereich.

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