dapd veröffentlicht Soldaten-Tagebuch

Die Nachrichtenagentur dapd will ab Montag Auszüge aus dem Tagebuch eines deutschen Soldaten im Afghanistankrieg versenden. Das Tagebuch sei ohne Mitwirkung des Verteidigungsministeriums entstanden. Die Identität des Mannes wird aus Sicherheitsgründen geheim gehalten.

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Der Soldat beschreibe in den Einsatzberichten, wie Sprengfallen, Raketenangriffe, ständige Feuergefechte und das Fehlen eines klaren Feindbilds an seinen Nerven zerren, berichtet die Agentur. Die Person, die aus Gründen der eigenen Sicherheit anonymisiert auftritt, habe vor kurzem den Einsatz im Afghanistankrieg beendet.
Cord Dreyer, Chefredakteur und Geschäftsführer der dapd zum Projekt: „Das Tagebuch gibt tiefe – ganz subjektive – Einblicke in die Kriegserfahrung eines Soldaten im Afghanistaneinsatz. Es zeigt, wie das tägliche Erleben von Angst, Gewalt und Tod seine professionelle Einschätzung und vor allem seine Seelenlage verändern. Und es zeigt seine Verzweiflung angesichts der Gesamtlage in Afghanistan.“
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