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eBay: Starke Bilanz, Aktie zieht an

3, 2, 1: Plus 7 Prozent! So fielen der Countdown und dann das Kursplus aus, nachdem das weltgrößte Online-Auktionshaus eBay seine Bilanz für das abgelaufene dritte Quartal vorlegt hatte. Vor allem der deutliche Gewinnanstieg überraschte Aktionäre positiv – die Analystenschätzungen wurden geschlagen. Das galt auch in der Umsatzentwicklung, die sogar die Erlösausfälle der verkauften Online-Telefonie-Tochter Skype ausgleichen konnte. Der Ausblick auf das laufende Weihnachtsquartal wurde zudem angehoben.

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3,2,1: Plus 7 Prozent! So fiel der Countdown und dann das Kursplus aus, nachdem das weltgrößte Online-Auktionshaus eBay seine Unternehmensbilanz für das abgelaufene dritte Quartal vorlegt hatte. Vor allem der deutliche Gewinnanstieg überraschte Aktionäre positiv – die Analystenschätzungen wurden geschlagen. Das galt auch in der Umsatzentwicklung, die sogar die Erlösausfälle der verkauften Online-Telefonie-Tochter Skype ausgleichen konnte. Der Ausblick auf das laufende Weihnachtsquartal wurde zudem angehoben.

Es ging schneller als erwartet: Bereits ein Jahr nach dem Verkauf des einstigen Hoffnungsträgers Skype ist die  Erlös- und Gewinnlücke bereits wieder geschlossen – so gut entwickelten sich die Geschäfte bei eBay in den vergangenen Monaten.

Im dritten Quartal sah dies so aus: eBay erlöste in den drei Monaten zwischen Anfang Juli und Ende September 2,249 Milliarden nach 2,238 Milliarden Dollar im Vergleichquartal 2009, in dem Skype allerdings noch zur Geschäftsbilanz zählte. Die Wall Street-Analysten hatten nur mit Umsätzen in Höhe von 2,18 Milliarden Dollar gerechnet. Skype aus der 2009er-Bilanz herausgerechnet, sind eBays Erlöse um immerhin 10 Prozent gestiegen.

Umsatztreiber PayPal: 22 Prozent Plus

Auch die Gewinne entwickelten sich besser als erwartet: Nach 502 Millionen Dollar im dritten Quartal 2009 inklusive Skype fuhr eBay in den vergangenen drei Monaten nunmehr 531 Millionen Dollar oder 40 Cent je Anteilsschein ein (Non-GAAP-Bilanzierungsstandard). Analysten hatten nur mit 37 Cent je Aktie gerechnet.   

"Wir haben starke Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt", freute sich CEO John Donahoe: "mit stabilen Ergebnissen bei eBay und einer großartigen Performance bei PayPal." Tatsächlich kann der eBay-CEO mit der Entwicklung des Online-Bezahldienstes sehr zufrieden sein: PayPals Umsätze legten auf Jahresbasis um mehr als 22 Prozent auf 838 Millionen Dollar zu.  

Die Schätzungen für das Weihnachtsquartal wurden zudem angehoben auf Umsätze zwischen 2,39 und 2,49 Milliarden Dollar und Gewinnen je Aktie in Höhe von 45 bis 48 Cent. Analysten hatten lediglich mit Erträgen in Höhe von 44 Cent je Anteilsschein bei Umsätzen von 2,4 Milliarden Dollar gerechnet. Entsprechend erklären sich die satten Zugewinne der eBay-Aktie von fast 2 Dollar auf 27,50 Dollar im nachbörslichen Handel.         

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