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Wikileaks bestreitet Plan für Irak-Akten

Verwirrung um Wikileaks: Medienberichten zufolge plane die Whistleblower-Plattform die Veröffentlichung von 400.000 geheimen Dokumenten zum Irakkrieg. Das Pentagon hat eine Task Force gebildet und fordert die Medien nun auf, das Material zu ignorieren. Wikileaks-Gründer Julian Assange bestreitet allerdings eine solche Absicht. Unterdessen hat die schwedische Regierung den Antrag des Wikileaks-Gründers auf eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis abgelehnt.

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Der umstrittene Assange behauptet, Ursprung der weltweit verbreiteten Nachricht sei "ein einziges Boulevard-Blog", das zur Zeitschrift Wired gehört. Dieses Blog sei dafür bekannt, Wikileaks schaden zu wollen.
Die Reaktionen des US-Verteidigungsministeriums sprechen aber dafür, dass Wikileaks über entsprechende Unterlagen verfügt. Es soll sich um Dokumente über Militäroperationen und Bündnisse mit lokalen Stammesführern handeln. Im Juli hatten New York Times, Guardian und Spiegel parallel Wikileaks-Dokumente zum Afghanistan-Krieg veröffentlicht.
Schweden hat unterdessen den Antrag des Wikileaks-Gründers auf eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis abgelehnt. Gegen Assange wird dort wegen des Verdachts auf Vergewaltigung und sexuelle Belästigung von zwei Frauen ermittelt.

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