Blog-Affäre: Konzern stützt Neven DuMont

Publishing Die Kölner Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg hat am Dienstag mit einer Erklärung auf die "Blog-Affäre" von Konstantin Neven DuMont reagiert. Vorstand Eberhard Klein teilte zum vom Medienjournalisten Stefan Niggemeier geäußerten Verdacht mit: "Der Vorwurf, Konstantin Neven DuMont habe persönlich anonyme Kommentare gepostet, ist haltlos."

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Der Journalist hatte in seinem Blog ausführlich über Indizien berichtet, wonach es nicht unwahrscheinlich sei, "dass (Konstantin Neven DuMont, die Red.) unter einer Vielzahl wechselnder Pseudonyme eine dreistellige Zahl von teils irren Kommentaren" zu Artikeln Niggemeiers abgegeben habe. Dabei sei stets die E-Mail- und IP-Adresse des Konzernvorstands verwendet worden. Neven DuMont hatte dies gegenüber Niggemeier und am Montag in einem Kurz-Interview mit MEEDIA bestritten und erklärt, er habe die anonymen Verfasser ermittelt und "gebeten", keine weiteren Kommentare unter seiner Adresse abzugeben.
Doch genau das geschah am späten Montagabend dann erneut. Auf Fragen, die MEEDIA dazu an Neven DuMont mit der Bitte um Aufklärung übermittelte, gab es keine Anworten. Nach Angaben einer Sprecherin ist der 40-Jährige "im Urlaub" und wolle keine Stellungnahme abgeben. Der Konzern hält sich ebenfalls bedeckt. Vorstand Klein begnügte sich mit der pauschalen Ehrenerklärung: "Darüber hinaus sehen wir keinen Anlass, uns an den Spekulationen zu beteiligen."

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