Michael J. Fox: (Come)back to the future

Es begann mit einem Zittern des kleinen Fingers: Vor zehn Jahren musste Michael J. Fox seine Schauspielkarriere wegen seiner schweren Parkinson-Erkrankung beenden. Den Schauspieler jemals wieder auf der Leinwand zu sehen schien ausgeschlossen. Doch nun trotzte der 49-Jährige seiner Zitterlähmung. Für ein Remake des Trailers zum Kultfilm "Zurück in die Zukunft" schlüpfte Fox noch einmal in die ausgelatschten Sneakers des Marty McFly. Die Rolle, die den damals 24-Jährigen weltberühmt machte.

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Das Comeback des Parkinson-Kranken Michael J. Fox ist eine Sensation und nähert Spekulationen auf einen vierten Teil der kultigen Science-Fiction-Trilogie um Marty McFly, Doc Brown und den Fluxkompensator, der die Reisen "Zurück in die Zukunft" möglich macht.
                                            
Das Remake von 2010

                                            
Das Original von 1985
Allerdings wirkt Foxs Spiel in dem getreuen Nachdreh des Trailers, mit dem der erste Teil 1985 beworben wurde, sichtlich bemüht. Noch einmal schlüpft er in die alten Nike-Turnschuhe und steigt in den legendären DeLorean Sportwagen. Doch sein Gang ist wackelig. Bei den zwei kurzen Sätzen, die er am Ende des Clips in die Kamera spricht, ist die körperliche Beeinträchtigung durch die Parkinson-Erkrankung deutlich erkennbar. Dass der 49-Jährige sich dennoch wieder vor die Kamera stellt, ist damit umso eindrucksvoller.
Anlass für den anderthalb Minuten langen Clip ist eine Preisverleihung des US-Fernsehsenders Spike. Dieser zeichnet bei den "Scream Awards" Filme, Darsteller und Bücher in den Genres Horror, Fantasy, Science-Fiction und Comic aus. Dort tritt Michael J. Fox am 19. Oktober gemeinsam mit seinen ehemaligen Schauspielkolleginnen Leah Thompson und Elisabeth Shue auf. Der Grund: "Zurück in die Zukunft" feiert in diesem Jahr 25-jähriges Jubiläum.
Wie Fans der Serie wissen, war Fox nicht die erste Wahl für die Rolle des Marty McFly. Ursprünglich war der Pulp Fiction-Darsteller Eric Stoltz für die Rolle des Zeitreisenden vorgesehen. Auf einer neuen Special Edition-Ausgabe der Trilogie, die zum Geburtstag in die Läden kommt, erzählt Regisseur Robert Zemecki erstmals, warum Stoltz nicht der Richtige für den Job war. In einem Ausschnitt, der ebenfalls in dieser Woche vorab veröffentlicht wurde, berichtet der Filmemacher, dass Stoltz zwar "die dramatischen Momente wunderbar spielen könnte", er aber nicht das passende Gefühl für Comedy gehabt hätte.
                                           
Eric Stoltz als Marty McFly
In dem kurzen Video sind zudem bisher unveröffentlichte Ausschnitte zu sehen, die Stoltz als ursprünglichen Marty McFly zeigen. Erst fünf Wochen nach Drehbeginn wurde der Schauspieler, zu dessen größten Erfolgen bisher ein kurzer Auftritt in "Pulp Fiction" und die Hauptrolle im Indiestreifen "Killing Zoe" gehören, durch Michael J. Fox ersetzt. Stoltz ist durchaus zu bedauern, denn für seinen Nachfolger bedeutete "Zurück in die Zukunft" den weltweiten Durchbruch.
                                             Foto: Bryan Adams
Derzeit ist der 1,62 Meter große Fox auch in einer Fotoreihe von Bryan Adams zu sehen. Zum Thema "Size and the City" fotografierte der Rockstar für den Kalender der Carl Zeiss AG den Schauspieler gemeinsam mit der Model-Legende Tatjana Patitz (1,82 m). Es entstanden wunderbar-skurrile Aufnahmen, die mit dem Größenunterschied der beiden Promis spielen. In Hamburg konnten die Bilder in dieser Woche für eine Nacht in den Deichtorhallen bestaunt werden. Alle Fotos zeigt MEEDIA in einer Galerie.

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