Wenig Verdienst: Die Verträge der „Popstars“-Kandidaten

Ruhm vielleicht, Reichtum nein: Die Gewinnner der ProSieben-Castingshow "Popstars" werden mit sechs Prozent an den Lizenzgebühren beteiligt, die Radio- und TV-Sender zahlen, wenn sie ihre Songs spielen. Das berichtet das Boulevardportal Bild.de, dem die Verträge zur aktuellen Staffel vorliegen. Demnach müssen auch die Musikvideos von der Casting-Band mitfinanziert werden.

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Laut Bild.de werden 50 Prozent der Produktionskosten für die Video-Clips den Band-Mitgliedern vom Gewinn abgezogen. Von den Herstellungskosten von CDs tragen die Casting-Stars ein Viertel. Von den Erlösen, die mit Fanartikeln und Werbung erzielt werden, blieben zehn Prozent für die jungen Musiker übrig. Auch der Vorschuss von 5.000 Euro, den die "Popstars"-Sieger erhalten, müsse am Ende zurückgezahlt werden.

Mit 1,87 Millionen Zuschauern unter den 14- bis 49-Jährigen und 15,3 Prozent übersprang die Reihe am Donnerstag zum ersten Mal seit vier Wochen wieder die 15-Prozent-Marke. Nachdem es in den vergangenen Folgen der ProSieben-Casting-Soap so aussah, als würden sich die Quoten Richtung Mittelmaß entwickeln, ging es damit diesmal wieder bergauf.

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