Randale: Publikum bei Pilawa eingesperrt

Zu einem Eklat kam es am Dienstagabend bei der Aufzeichnung der von Endemol produzierten Show "Rette die Million". Das berichten die Zeitungen der WAZ-Gruppe in ihren Freitagsausgaben. Sieben sich hinziehende Stunden mussten die etwa 350 Besucher danach im Studio ausharren. "Wir bekamen nicht ein Wasser zu trinken, wir durften nicht zur Toilette gehen", erklärte eine Besucherin. "Das ist Freiheitsberaubung", habe das Publikum lautstark votiert. Der Moderator habe Änderungen angekündigt.

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Selbst als die Show abgedreht war, die letzten Kandidaten mit ihren 200.000 Euro die Bühne verlassen hatten, so die WAZ-Titel, durften die Zuschauer noch lange nicht nach Hause. "Sie haben Bodyguards an den Ausgängen postiert und zunächst die in der Show ausgesetzte Million Euro gezählt". Endemol habe das Prozedere der Versicherung zugesagt, erklärten ZDF-Pressesprecher Peter Gruhne und eine Endemol-Sprecherin unisono.
"Auf Grund des hohen Sicherheitsstandards und der vielfältigen Auflagen, deren Einhaltung wir als Produzent dem Versicherungsunternehmen angesichts eines siebenstelligen Bargeldbetrags garantieren müssen, ist es für die Studio-Zuschauer
bei der Premiere von "Rette die Million!" zu langen Wartezeiten gekommen", erläuterte eine Endemol-Sprecherin gegenüber den Zeitungen. Die Million Euro, die die Kandidaten in den langwierigen Runden hin- und herschleppen mussten, wurden von einer Münchener Firma versichert. Die Unannehmlichkeiten seien der Premiere geschuldet, erklärte ZDF-Pressesprecher Gruhne.
Eine Entschuldigung kam am Donnerstagabend laut WAZ doch noch von Jörg Pilawa: "Es tut mir extrem leid", erklärte der Moderator.  "Wir werden die Abläufe komplett neu gestalten. So etwas wird nie wieder passieren." Die Show war mit Blick auf die Quoten recht erfolgreich gestartet.

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