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Axel Springer: die 100-Euro-Aktie

Der Champion der deutschen Medienbranche ist endgültig zurück: Weg war Axel Springer nie, nur an der Börse wurden die Anteilsscheine im Zuge der Finanzkrise arg durchgereicht. Nun ist das Comeback perfekt: Die Springer-Aktie notiert seit wenigen Wochen im deutschen Nebenwerte-Index und hat nach deutlichen Zuwächsen im laufenden Börsenjahr vergangene Woche die 100-Euro-Marke aus dem Jahr 2007 zurückerobert. Damit nicht genug: Börsenexperten halten den Aufschwung noch nicht für ausgereizt.

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Der Champion der deutschen Medienbranche ist endgültig zurück: Weg war Axel Springer nie, nur an der Börse wurden die Anteilsscheine im Zuge der Finanzkrise arg durchgereicht. Nun ist das Comeback perfekt: Die Springer-Aktie notiert seit wenigen Wochen im deutschen Nebenwerte-Index und hat nach deutlichen Zuwächsen im laufenden Börsenjahr vergangene Woche die 100-Euro-Marke aus dem Jahr 2007 zurückerobert. Damit nicht genug: Börsenexperten halten den Aufschwung noch nicht für ausgereizt. 

"Hier spricht der König selbst": So meldete sich Medientycoon Axel Casär Springer zu besten Tagen am Telefon. Grund zu ähnlichem Selbstbewusstsein hätte auch Springer-CEO Mathias Döpfner, der schon Anfang des vierten Quartals auf ein beeindruckendes Geschäftsjahr zurückblicken kann, das den wertvollsten deutschen Medienkonzern an den Aktienmärkten wieder dorthin befördert hat, wo er zu Spitzenzeiten Ende 2007 stand: In den dreistelligen Kurs-Bereich.

Ganze zwanzig Cent entfernt von der magischen 100-Euro-Schwelle blieb die Axel Springer-Aktie am Freitag im Xetra-Handel bei 99,80 Euro stehen, nachdem sie im Handelsverlauf bereits dreistellig notiert hatte – bei 100,00 Euro auf einem neuen Jahreshoch. Am heutigen Montagmorgen riss das Papier wieder die 100,00 Euro-Grenze.

MDax-Schwergewicht Springer: Kurz vor Top Ten des Nebenwerte-Index

Damit findet die starke Geschäftsentwicklung der vergangenen Monate (Ebitda-Plus  im ersten Halbjahr von 61 Prozent) ihre logische Abbildung an der Börse: Der Durchbruch durch die 100-Euro-Marke ist der vorläufige Höhepunkt eines Geschäftsjahres das zuletzt mit der Aufnahme in den MDax so glänzend verlaufen ist. Springer ist nun offizielles Mittelschwergewicht.

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Mit einer Marktkapitalisierung von knapp 3,3 Milliarden Euro steht Springer sogar kurz vor dem Sprung in die Top Ten der wertvollsten Unternehmen des MDax. Auch ein anderer Sprung erscheint nicht mehr völlig abwegig: der auf neue Allzeithochs. Bei 144,50 Euro hatte Springer einst im Boomjahr 2007 notiert, um dann ein Jahr später im Zuge der Finanzkrise auf 42 Euro zurückzufallen.

Bei nunmehr 100 Euro fehlen also noch 44 Prozent zu neuen Spitzennotierungen. Doch angesichts der anhaltenden Wachstumsdynamik und der moderaten Bewertung scheinen weitere Kurszuwächse nicht unwahrscheinlich.

Kursziele: Deutlich Luft nach oben

"Das Kursziel lautet 130", legte sich etwa das Börsenmagazin "Der Aktionär" vor einigen Wochen fest und begründete die Empfehlung u.a. mit der attraktiven Bewertung: "Mit einem 2010er-KGV von elf ist die Aktie alles andere als teuer", so "Der Aktionär", der Springer als "konservatives Investment mit Growth-Charakter" sieht.  Die "Priorbörse" sieht ein Kursziel von 125 Euro, "Der Aktionärsbrief" von 122 Euro auf 12-Monatsbasis.

Damit wäre selbst nach den jüngsten Kurszuwächsen noch Luft nach oben. Seit Januar legte die Springer-Aktie um mehr als 32 Prozent zu – und ließ damit sowohl den Dax (+5 Prozent) als auch MDax (+18 Prozent) deutlich hinter sich.

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